Bild folgtKI-generierte IllustrationXanthia gilvago
Typisch für Xanthia gilvago ist die ockergelbe bis orangefarbene Grundfärbung ihrer mittelgroßen Flügel, die oft eine feine, dunklere Zeichnung aufweisen. Dieser Nachtfalter gehört zur Familie der Eulenfalter und bringt pro Jahr eine Generation hervor. Die Art überwintert als Ei, wobei die Weibchen ihre Eier an die Zweige verschiedener Gehölze ablegen. Im Frühjahr schlüpfen die Raupen und ernähren sich polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend) von den austreibenden Blättern heimischer Bäume wie der Sal-Weide (Salix caprea) oder der Feld-Ulme (Ulmus minor). Die Falter selbst sind laut Beobachtungsdaten von Mai bis September aktiv. Im Frühsommer suchen sie Nektar an Blüten des Gewöhnlichen Schneeballs (Viburnum opulus), während sie im Spätsommer an Pflanzen wie dem Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) zu finden sind. Du kannst diesen Falter fördern, indem du heimische Sträucher pflanzt und auf den Einsatz von Insektiziden verzichtest. Ein naturnaher Garten mit einer Laubschicht bietet den Tieren wichtigen Schutz. Wenn du alte Obstbäume oder Hecken pflegst, schaffst du wertvolle Lebensräume für die Eiablage dieser heimischen Art.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Xanthia gilvago besitzt keinen Stachel und kann nicht beißen, weshalb von dem Tier keinerlei Gefahr ausgeht. Aufgrund ihrer Tarnung wird sie oft übersehen; solltest du sie entdecken, betrachte sie am besten ungestört aus der Nähe.
Xanthia gilvago ist ein Vertreter der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in Mitteleuropa, unter anderem in der Schweiz und Belgien, heimisch, wobei sie als mittelgroßer Falter gilt. Charakteristisch ist ihre herbstliche Färbung, die eine exzellente Tarnung auf buntem Laub bietet. In der Schweiz wurde die Art zwischen 1980 und 2010 mehrfach dokumentiert, was ihre Präsenz in regionalen Ökosystemen bestätigt. Als Generalist besiedelt sie verschiedene Biotope mit Gehölzbestand.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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