Bild folgtKI-generierte IllustrationXestia collina
An seiner mittleren Körpergröße lässt sich Xestia collina als typischer Vertreter der Eulenfalter (Noctuidae) sofort erkennen. In deinem Garten tritt dieser heimische Nachtfalter mit einer einzigen Generation pro Jahr auf, wobei die Tiere eine Körpermasse von etwa 0,033 Gramm erreichen. Da die Art polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzen fressend) ist, ernähren sich die Larven (Raupen) von einer Vielzahl heimischer Gewächse wie der Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) oder der Himbeere (Rubus idaeus). Im Frühling und Sommer suchen die ausgewachsenen Falter zur Nektaraufnahme Blüten wie den Kriechenden Günsel (Ajuga reptans) oder den Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) auf. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe), die in einer Art Kältestarre (Zustand stark verlangsamten Stoffwechsels) die frostigen Monate überdauert. Du kannst diesen Falter aktiv unterstützen, indem du Laub und Pflanzenstängel über den Winter im Garten belässt. Ein naturnaher Garten mit Moospolstern und einer dichten Krautschicht bietet der kälteliebenden Art den notwendigen Schutz für die Überwinterung am Boden. Sprich am besten auch deine Nachbarn an, damit im Winter keine Bodenbearbeitung in diesen Bereichen stattfindet.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Xestia collina besitzt keine Stacheln oder Gifte und kann weder beißen noch stechen. Da die Art spezialisierte Temperaturansprüche hat, sollte man gefundene Larven (Raupen) in der Bodenstreu belassen und nicht umsiedeln, um ihren Entwicklungszyklus nicht zu stören.
Xestia collina wird taxonomisch in die Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge eingeordnet. Die Art ist in der Schweiz heimisch, wo sie bevorzugt kältere Lebensräume besiedelt und zwischen 1975 und 2012 mehrfach wissenschaftlich dokumentiert wurde. Mit einer Masse von rund 0,03 Gramm und einer mittleren Körpergröße gehört sie zu den typischen Vertretern ihrer Gattung. Als dämmerungs- und nachtaktiver Falter besetzt sie eine ökologische Nische in kühleren Temperaturbereichen, was sie besonders in höheren Lagen oder schattigen Waldrandlagen vorkommen lässt.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →