Bild folgtKI-generierte IllustrationXestia ochreago
Auch bekannt als: Gelbliche Alpen-Erdeule
Typisch fuer Xestia ochreago ist ihre stattliche Groesse und die namensgebende, ockergelbe Faerbung der Vorderfluegel, die sie im Garten zu einer auffaelligen Erscheinung macht. Da dieser Nachtfalter polyphag (als Raupe an vielen verschiedenen Pflanzen fressend) lebt, ist er nicht auf eine einzige Futterquelle angewiesen. Pro Jahr entwickelt sich eine Generation, deren Falter zwischen Mai und September aktiv sind. Die Weibchen legen ihre Eier an bodennahen Pflanzenteilen ab. Im Fruehling besuchen die aus der Ueberwinterung kommenden Raupen gerne den Wiesen-Sauerampfer (Rumex acetosa) oder das Scharbockskraut (Ficaria verna). Im Sommer fliegen die Falter zur Nektarsuche vor allem heimische Pflanzen wie die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) oder verschiedene Distelarten an. Die Art ueberwintert als Larve (Raupe) in einer Kaeltestarre an geschuetzten Stellen in der obersten Bodenschicht oder unter Falllaub. Du kannst diesen Falter unterstuetzen, indem du eine wilde Ecke mit heimischen Wildkraeutern wie dem Breit-Wegerich (Plantago major) stehen laesst und das Herbstlaub unter Straeuchern als Winterquartier nicht entfernst.
Dieser Schmetterling ist voellig harmlos und ein gern gesehener Gast in naturnahen Gaerten. Er kann weder stechen noch beissen. Da er in der Schweiz mit 124 Beobachtungen in der Datenbank vertreten ist, sollte man Exemplare in Ruhe lassen, um die lokalen Bestaende dieser kälteliebenden Art nicht zu gefaehrden.
Die Art gehoert zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Xestia ochreago ist in der Schweiz heimisch und bevorzugt kuehlere Temperaturnischen, weshalb sie oft in montanen Lagen vorkommt. Mit einer Koerpermasse von etwa 0,05 Gramm ist sie ein kraeftiger Flieger. Die Falter sind durch ihre warmen Gelbtoene gut von anderen, meist graueren Eulenfaltern zu unterscheiden. Ihre Lebensweise ist eng an naturnahe Offenlandschaften und Gaerten mit hoher Pflanzenvielfalt gebunden.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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