Bild folgtKI-generierte IllustrationXestia rhaetica
Auch bekannt als: Schweizer Bergwald-Erdeule
Typisch fuer Xestia rhaetica ist ihre fuer Eulenfalter stattliche Groesse und der kraeftige Koerperbau mit einer Masse von rund 0,05 Gramm. Du erkennst dieses Tier, wenn du in der Schweiz lebst, vor allem an seiner Vorliebe fuer kuehle Lebensraeume, da es eine kalte Temperaturnische bevorzugt. Pro Jahr entwickelt sich lediglich eine Generation dieser seltenen Art. Da der Falter monophag (auf eine einzige Futterpflanze spezialisiert) ist, findet er nur in naturbelassenen Gaerten mit spezifischer, heimischer Flora eine Heimat. Die Eier werden im Sommer abgelegt, woraus die Raupen schluepfen, die dann den Hauptteil des Zyklus ausmachen. Im Fruehling und Sommer sind die Larven aktiv, waehrend die erwachsenen Falter von Mai bis September fliegen. Die Ueberwinterung erfolgt als Larve (Raupe) an geschuetzten Stellen, meist tief in der Krautschicht oder im Boden. Du kannst diese Art aktiv foerdern, indem du deinen Garten moeglichst naturnah gestaltest und auf das Umgraben von Bodenflaechen verzichtest, um die Larven nicht zu stoeren. Da die Art in der Schweiz sehr selten ist, ist der Verzicht auf Pestizide und kuenstliche Beleuchtung in der Nacht besonders wichtig.
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Dieser Nachtfalter ist fuer den Menschen voellig harmlos; er kann weder stechen noch beissen. Aufgrund der extrem geringen Fundzahlen in der Schweiz ist das Tier als sehr schuetzenswert einzustufen. Bitte verzichte darauf, die Tiere einzufangen, und belasse gefundene Raupen unbedingt an ihrem Fundort in der Vegetation.
Körper
Körpergröße
large
Gewicht
0.0549988349245568 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
monophagous
Temperatur
cold
Überwinterung
larva
Xestia rhaetica ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Gattung Xestia. Die Art ist in der Schweiz heimisch, wobei zwischen 1989 und 1999 lediglich acht Beobachtungen dokumentiert wurden, was ihre Seltenheit unterstreicht. Sie ist streng an kalte Klimabedingungen angepasst und besetzt oekologische Nischen, die fuer viele andere Insekten zu kuehl sind. Als monophage (hochspezialisierte) Art ist sie existenziell auf das Vorhandensein ihrer spezifischen Wirtspflanze angewiesen.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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