Bild folgtKI-generierte IllustrationXysticus ulmi (Hahn, 1831)
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Die Sumpfkrabbenspinne (Xysticus ulmi (Hahn, 1831)) erreicht eine Körperlänge von bis zu acht Millimetern, ist bräunlich gemustert und betreibt die sogenannte Lauerjagd (das bewegungslose Warten auf Beute ohne Netzbau). Diese Spinne nutzt ihre kräftigen Vorderbeine, um Insekten blitzschnell zu packen, sobald diese in Reichweite kommen. In Deinem Garten hält sie sich bevorzugt in der Krautschicht (der Zone der niedrigen, weichstängeligen Pflanzen) oder an Gehölzen wie der Blauweide auf. Als nützliche Helferin vertilgt sie kleine Fliegen und Blattläuse und trägt so zur biologischen Schädlingskontrolle bei. Du kannst diesen Jäger unterstützen, indem Du verblühte Stauden und Laub im Beet belässt, was ihr als Rückzugsort dient. Ihr flacher Körperbau ermöglicht es ihr, sich perfekt in engen Pflanzenspalten zu verbergen. Da sie keine Netze baut, stört sie die Ästhetik Deiner Gartenpflanzen in keiner Weise. Die Art bevorzugt eine eher feuchte Umgebung, weshalb eine dichte Bodenbedeckung für sie vorteilhaft ist. Beobachte sie am besten an sonnigen Tagen, wenn sie auf Blättern nach Beute späht. Durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sicherst Du ihr Überleben in Deinem naturnahen Garten. Damit leistest Du einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz direkt vor Deiner Haustür.
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Diese Spinne ist für Menschen völlig harmlos und nicht giftig, da ihre Beißwerkzeuge die menschliche Haut nicht durchdringen können. Sie verhält sich friedlich und flüchtet bei Störung lieber in das dichte Blattwerk. Du kannst sie daher ohne Sorge in Deinem Garten gewähren lassen.
Die Sumpfkrabbenspinne (Xysticus ulmi) wird taxonomisch in die Familie der Krabbenspinnen (Thomisidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae) eingeordnet. In Mitteleuropa ist sie weit verbreitet und findet sich in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz meist in feuchteren Lebensräumen. Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von bis zu acht Millimetern, während die Männchen deutlich kleiner bleiben. Als frei umherschweifender Jäger besiedelt sie bevorzugt die Krautschicht und verzichtet auf den Bau von Fangnetzen.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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