Erfahren Sie, wie Sie bodennistende Wildbienen im Garten durch gezielte Futterpflanzen auf Sandboden unterstützen und den Lebensraum optimal gestalten.
Viele Wildbienen, etwa die Seidenbiene (Colletes cunicularius) oder verschiedene Furchenbienen (Lasioglossum spec.), legen ihre Nester bevorzugt in sandige, spärlich bewachsene Böden. Der entscheidende ökologische Faktor ist dabei die Entfernung zum Nahrungsangebot. Da die Weibchen für die Versorgung einer einzigen Brutzelle mehrfach zwischen Nest und Blüte pendeln müssen, ist eine hohe Dichte an Futterpflanzen in unmittelbarer Nähe (unter 50 Metern) entscheidend für die Fitness der Nachkommen.
Im Juli, wenn viele klassische Frühlingsblüher verblüht sind, müssen Gartenbesitzer gezielt Pflanzen setzen, die mit nährstoffarmen, sandigen Böden zurechtkommen und gleichzeitig hochwertige Pollen- und Nektarquellen bieten.
| Pflanze (deutsch) | Pflanze (lateinisch) | Blütezeit | Eignung für Sandboden |
|---|---|---|---|
| Echter Dost | Origanum vulgare | Juli–September | Exzellent (Trockenheitstolerant) |
| Färber-Kamille | Anthemis tinctoria | Juni–September | Sehr gut (Liebt sonnige Standorte) |
| Sand-Strohblume | Helichrysum arenarium | Juli–August | Speziell an Sand angepasst |
| Natternkopf | Echium vulgare | Juni–September | Pionierpflanze, hohe Nektarwertigkeit |
Warum ist Sandboden so wertvoll für Wildbienen? Er ist leicht zu graben, trocknet nach Regen schnell ab und verhindert so, dass die Brut in der Röhre verpilzt. Er ist eine Grundvoraussetzung für viele Spezialisten.
Darf ich den Boden bei den Bienen harken? Nein. Mechanische Störungen im Boden zerstören die fragilen Brutröhren. Lassen Sie die Flächen unberührt, um die Entwicklung der Larven zu schützen.
Welche Pflanzen sind bei Trockenheit im Juli am besten? Arten wie der Echte Dost (Origanum vulgare) kommen mit den trockenen Bedingungen des Sandbodens bestens zurecht und bieten für Insekten wichtige Nektarreserven.
Er ist leicht zu graben, trocknet nach Regen schnell ab und verhindert so, dass die Brut in der Röhre verpilzt. Er ist eine Grundvoraussetzung für viele Arten.
Nein. Mechanische Störungen im Boden zerstören die fragilen Brutröhren. Lassen Sie die Flächen unberührt, um die Entwicklung der Larven zu schützen.
Arten wie der Echte Dost (Origanum vulgare) kommen mit trockenen Bedingungen sehr gut zurecht und bieten wichtige Nektarreserven für Wildbienen.
Hauptartikel: Bodennistende Wildbienen im Garten: Lebensraum schützen
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