Verwandle deinen Garten im Juni in ein Insektenparadies. Entdecke 5 heimische Wildblumen wie Waldgeißbart & Glockenblume für maximale Biodiversität.
Ein echter Naturgarten zeichnet sich nicht nur durch Ästhetik aus, sondern primär durch seinen ökologischen Nutzen. Im Juni entsteht oft eine Lücke im Nahrungsangebot für Insekten, wenn die Frühlingsblüher verblüht sind und der Hochsommer noch auf sich warten lässt. Um dieses Trachtfließband nicht abreißen zu lassen, stellen wir dir hier fünf essenzielle Wildpflanzen vor. Sie bieten Nahrung für Wildbienen, Schmetterlinge, Schwebfliegen und Käfer.
Diese Auswahl basiert auf dem Prinzip, heimische Biodiversität zu fördern und verschiedenen Insektengruppen Zugang zu Pollen und Nektar zu verschaffen.
Diese Pflanze ist ein beeindruckender Strukturgeber im Garten. Der Waldgeißbart ist eine robuste, heimische Staude, die bis zu zwei Meter hoch werden kann.
Glockenblumen sind für viele spezialisierte Wildbienen (z. B. die Glockenblumen-Scherenbiene) überlebenswichtig.
Mit ihrer tiefblauen Blüte ist sie nicht nur ein optisches Highlight, sondern ein Magnet für Bestäuber.
Ein Klassiker im Naturgarten, der für seine lange Blütezeit bekannt ist.
Oft als störend im „englischen Rasen“ empfunden, ist er im Naturgarten hochwillkommen.
Sie wird oft bekämpft, ist aber eine der wichtigsten Pflanzen überhaupt für unsere heimische Fauna. Die Brennnessel dient fast 50 Schmetterlingsarten als Futterpflanze für ihre Raupen (z. B. Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs). Ohne Fraßpflanzen für die Raupen gibt es keine Schmetterlinge. Lasse daher unbedingt wilde Ecken in deinem Garten stehen.
Nutze diese Tabelle, um den richtigen Standort in deinem Garten zu finden:
| Deutscher Name | Botanischer Name | Standort | Hauptnutzen |
|---|---|---|---|
| Waldgeißbart | Aruncus dioicus | Halbschatten/Schatten | Käfer, Schwebfliegen, Struktur |
| Glockenblume | Campanula persicifolia | Sonne/Halbschatten | Spezialisierte Wildbienen |
| Berg-Flockenblume | Centaurea montana | Sonne/Halbschatten | Hummeln, Bienen, Nektarreich |
| Steppensalbei | Salvia nemorosa | Sonne (trocken) | Dauerblüher für Hummeln |
| Weißklee | Trifolium repens | Wiese/Rasen | Bodenverbesserer, Bienenweide |
| Brennnessel | Urtica dioica | Überall (stickstoffreich) | Raupenfutter (Schmetterlinge) |
Im Juni entsteht oft eine Trachtlücke zwischen Frühlings- und Sommerblüte. Wildblumen sichern hier das durchgehende Nahrungsangebot für Insekten.
Der Waldgeißbart bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte und eignet sich hervorragend als hoher Strukturgeber an Gehölzrändern.
Schnecken können vorkommen, aber die Pflanze ist sehr robust und schafft es meist trotzdem zur Blüte, weshalb sie für Naturgärten empfohlen wird.
Brennnesseln sind die essenzielle Futterpflanze für die Raupen von fast 50 Schmetterlingsarten. Ohne sie keine Schmetterlinge.
Ja, ökologisch sehr wertvoll. Er bietet Nahrung für Bienen und reichert als Leguminose den Boden natürlich mit Stickstoff an.




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