Weißer Steinklee (Melilotus albus) verbessert den Boden und ernährt über 100 Insektenarten. Alles zu Standort, Nutzen und Pflege im Naturgarten.
Der Weiße Steinklee (Melilotus albus) wird oft unterschätzt. Dabei ist diese heimische, zweijährige Pflanze ein unverzichtbares Werkzeug für jeden Naturgärtner, der Ökologie vor reine Optik stellt. Während er mit seinen weißen, duftenden Blütentrauben durchaus ein Blickfang ist, liegt sein wahrer Wert unter der Erde und in seiner Anziehungskraft auf die heimische Fauna.
Als Leguminose (Hülsenfrüchtler) besitzt der Weiße Steinklee eine besondere Fähigkeit: Er geht an seinen Wurzeln eine Symbiose mit Knöllchenbakterien ein. Diese binden Stickstoff aus der Luft und reichern ihn im Boden an. Das macht Melilotus albus zur idealen Pionierpflanze und Gründüngung für magere, ausgelaugte Böden. Du verbesserst damit die Bodenstruktur nachhaltig, ohne künstlichen Dünger einsetzen zu müssen.
Gleichzeitig ist er ein enormer Gewinn für die Biodiversität. Er gilt als hervorragende Bienenweide. Der Nektar ist für kurz- und langrüsselige Insekten leicht zugänglich.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Botanischer Name | Melilotus albus |
| Lebenszyklus | Zweijährig (blüht im 2. Jahr) |
| Höhe | 50 bis 150 cm |
| Blütezeit | Juni bis Oktober |
| Standort | Sonnig, trocken, mager |
| Ökologischer Wert | Stickstofffixierer, Nektarquelle für >100 Insektenarten |




Damit der Steinklee seine volle Wirkung als Bodenverbesserer und Insektenmagnet entfalten kann, solltest du bei der Ansiedlung strategisch vorgehen. Er eignet sich besonders für Ruderalflächen, Bienenweiden und neu angelegte Naturgartenbereiche.
Der Weiße Steinklee ist weit mehr als nur ein Lückenfüller. Er ist ein aktiver Arbeiter in deinem Garten, der verdichtete Böden lockert, Nährstoffe anreichert und hunderte Insektenarten ernährt. Wenn du Flächen hast, die eine Regeneration benötigen, ist Melilotus albus die erste Wahl.
Melilotus albus ist eine heimische, zweijährige Wildpflanze. Sie dient als natürlicher Stickstofffixierer für den Boden und wichtige Nektarquelle für Insekten.
Ja, er ist eine exzellente Bienenweide. Der reiche Nektar ernährt Wildbienen, Honigbienen und Schwebfliegen. Über 100 Arten profitieren von der Pflanze.
Er bevorzugt sonnige Standorte mit durchlässigem, eher magerem und trockenem Boden. Er kommt sehr gut mit nährstoffarmen Flächen zurecht.
Als Leguminose bindet er Luftstickstoff in seinen Wurzelknöllchen. Das reichert den Boden natürlich an und die Pfahlwurzeln lockern die Erde auf.
Die weißen, duftenden Blütentrauben erscheinen meist von Juni bis Oktober im zweiten Wachstumsjahr, da es sich um eine zweijährige Art handelt.
Ja, er ist absolut winterhart. Als zweijährige Pflanze überwintert die Blattrosette im ersten Jahr problemlos und blüht im Folgejahr.
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