Erfahre alles über den Storchschnabel 'Rozanne': Von der Pflanzung bis zum ökologischen Nutzen als Bienenweide. So pflegst Du den robusten Dauerblüher richtig.
Der Storchschnabel 'Rozanne' (Geranium wallichianum 'Rozanne') gilt unter Gartenexperten als eine der besten Staudenzüchtungen der letzten Jahrzehnte. Warum? Weil sie ökologischen Nutzen mit einer fast beispiellosen Blühfreude kombiniert. Wo andere Stauden nach wenigen Wochen ermüden, fängt 'Rozanne' erst richtig an.
Das Wichtigste in Kürze
- Blütezeit: Extrem lang von Juni bis zum ersten harten Frost.
- Ökologie: Hervorragende Bienenweide mit hohem Nektarwert.
- Wuchs: Buschig, horstbildend und ideal als Bodendecker gegen Unkraut.
- Härte: Absolut winterhart und regenerationsfähig.
In einem naturnahen Garten zählt nicht nur die Optik, sondern der biologische Mehrwert. 'Rozanne' zeichnet sich durch ihre großen, violetten Schalenblüten mit der charakteristischen weißen Mitte aus. Diese dienen zahlreichen Wildbienen und anderen Bestäubern als zuverlässige Nahrungsquelle über die gesamte Sommermaschine hinweg – besonders in der nahrungsarmen Zeit im Spätsommer.




Damit Dein Storchschnabel optimal gedeiht, solltest Du die Standortbedingungen an die natürlichen Bedürfnisse der Pflanze anpassen:
| Merkmal | Anspruch von 'Rozanne' |
|---|---|
| Lichtbedarf | Sonnig bis halbschattig (blüht in der Sonne intensiver) |
| Bodenbeschaffenheit | Durchlässig, humos, frisch bis mäßig feucht |
| Nährstoffbedarf | Mittel; freut sich über Kompost im Frühjahr |
| Pflanzabstand | ca. 40-50 cm (3-5 Pflanzen pro m²) |
'Rozanne' ist erstaunlich pflegeleicht. Ein Rückschnitt ist während der Saison nicht zwingend erforderlich. Falls die Pflanze im Hochsommer jedoch etwas zu weit auseinanderfällt oder die Blühkraft nachlässt, kannst Du sie um etwa ein Drittel einkürzen. Sie treibt innerhalb kurzer Zeit frisch aus und bildet neue Knospen.
Im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr ziehst Du die vertrockneten Triebe einfach bodennah ab oder schneidest sie zurück. Dank ihrer Robustheit benötigt sie keinen speziellen Winterschutz und treibt jedes Jahr zuverlässig aus dem Horst wieder aus.
Die Blütezeit ist außergewöhnlich lang und erstreckt sich von Juni kontinuierlich bis zum ersten Frost im Spätherbst.
Ja, sie ist eine ausgezeichnete Bienenweide, die durch ihre lange Blühdauer besonders im Spätsommer wichtiges Futter bietet.
Nein, die Sorte ist sehr winterhart und verträgt Temperaturen bis ca. -20 °C ohne zusätzlichen Schutz.
Am besten gedeiht sie an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in durchlässigem, nährstoffreichem Boden.
Die Staude erreicht eine Wuchshöhe von etwa 30 bis 50 cm und breitet sich buschig als Bodendecker aus.
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