Entdecke den Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum): Alles über Standort, Pflege und seinen ökologischen Wert für Wildbienen und Schmetterlinge.
- Vielseitig: Gedeiht an Standorten von voller Sonne bis Schatten.
- Ökologisch wertvoll: Lebenswichtige Futterpflanze für 6 Wildbienenarten und seltene Falter.
- Robust: Winterhart bis -34 °C und pflegeleicht als Bodendecker oder im Kübel.
- Zusatznutzen: Essbare Blüten/Blätter und attraktive rote Herbstfärbung.
Der Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum) ist ein heimisches Juwel, das zeigt, dass ökologischer Nutzen und ästhetischer Reiz Hand in Hand gehen. Ob im Halbschatten unter Bäumen oder in der prallen Sonne – diese Staude passt sich hervorragend an und bietet Insekten eine verlässliche Nahrungsquelle.




Damit der Wald-Storchschnabel seine volle Pracht entfaltet, solltest Du auf die Bodenbeschaffenheit achten. Er bevorzugt lehmige, nährstoffreiche Böden, die eine gleichmäßige Feuchtigkeit halten können. Staunässe solltest Du jedoch vermeiden.
| Merkmal | Optimaler Wert |
|---|---|
| Standort | Sonne bis Schatten |
| Boden | Durchlässig, lehmig, nährstoffreich |
| Feuchtigkeit | Frisch bis feucht |
| Winterhärte | Bis -34 °C (Zone 4) |
| Wuchshöhe | 30 bis 80 cm |
Im Naturgarten punktet der Wald-Storchschnabel vor allem durch seine Funktion als „Insektentankstelle“.
Besonders sechs Wildbienenarten, darunter vier spezialisierte Schmalbienen (Lasioglossum spec.), fliegen auf den Pollen dieser Pflanze. Die großen violetten Blüten sind so geformt, dass auch Raubfliegen sie effizient bestäuben können.
Wer Schmetterlinge im Garten fördern möchte, braucht Raupenfutterpflanzen. Der Wald-Storchschnabel dient folgenden Arten als Lebensgrundlage:
Der Wald-Storchschnabel blickt auf eine lange Tradition als Heil- und Färbepflanze zurück. Die Blüten und Blätter sind essbar und eignen sich hervorragend als Dekoration für Salate. Besonders faszinierend ist der Ausbreitungsmechanismus: Die Samen werden per Schleudermechanismus meterweit in die Umgebung katapultiert – oft ausgelöst durch vorbeistreifende Tiere oder Windstöße.
Ja, er gedeiht an Standorten von voller Sonne bis zum tiefen Schatten, bevorzugt aber halbschattige, waldähnliche Bedingungen.
Er ist eine wichtige Pollenquelle für sechs Wildbienenarten (z.B. Schmalbienen) und dient Raupen seltener Falter als Nahrung.
Absolut. Er verträgt Temperaturen bis zu -34 °C und ist damit auch für sehr kalte Regionen bestens geeignet.
Ja, aufgrund seiner kompakten Breite von 30-40 cm eignet er sich sehr gut für die dauerhafte Bepflanzung von Kübeln auf Balkon und Terrasse.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Teilung der Staude im Frühjahr oder durch Aussaat der Samen.
Ja, sowohl die Blüten als auch die Blätter sind essbar und können als Dekoration oder Beigabe in Salaten verwendet werden.
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