Rainfarn im Porträt: Wichtige Futterpflanze für Wildbienen & Schmetterlinge. Tipps zu Standort, Pflege und ökologischem Nutzen.
Der Rainfarn (Tanacetum vulgare) ist mehr als nur ein gewöhnliches Wildkraut am Wegesrand. Als Mitglied der Korbblütler (Asteraceae) bringt er nicht nur leuchtende Farbe in deinen Garten, sondern fungiert als ökologischer Magnet für eine Vielzahl von Insekten. In diesem Artikel erfährst du, wie du diese robuste Staude optimal in deinem Naturgarten einsetzt.
Um den Rainfarn besser zu verstehen und den perfekten Platz für ihn zu finden, lohnt sich ein Blick auf seine Eigenschaften:
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Botanischer Name | Tanacetum vulgare |
| Familie | Korbblütler (Asteraceae) |
| Wuchshöhe | 60 bis 120 cm |
| Blütezeit | Juni bis September |
| Blütenform | Gelbe, knopfförmige Blütenstände (Trugdolden) |
| Blattwerk | Fiederblätter, wintergrüne Rosette |
| Standort | Sonnig bis halbschattig |
| Besonderheit | Starker Duft durch ätherische Öle (u.a. Kampfer, Thujon) |
Auch wenn die knallgelben Blütenknöpfe optisch attraktiv sind, liegt der wahre Wert des Rainfarns in seiner ökologischen Funktion. Er ist eine klassische Bienenweide. Das bedeutet, er liefert Pollen und Nektar, der für viele Wildbienenarten und Schwebfliegen essenziell ist.
Zudem spielt er eine entscheidende Rolle im Lebenszyklus von Schmetterlingen. Er dient nicht nur den adulten Faltern als Nahrungsquelle, sondern ist eine wichtige Raupenfutterpflanze. Wenn du Rainfarn pflanzt, förderst du also aktiv die heimische Biodiversität.
Der charakteristische, strenge Duft des Rainfarns rührt von seinen ätherischen Ölen her. Dieser Duft hat funktionale Vorteile für dich als Gärtner:
Der Rainfarn ist extrem anpassungsfähig. Hier sind die besten Strategien, um ihn anzusiedeln:
Der Rainfarn ist eine potente Pflanze. Durch die enthaltenen ätherischen Öle kann er bei empfindlichen Menschen Kontaktekzeme auslösen. Trage beim Rückschnitt oder beim Ernten der Blätter zur Sicherheit Handschuhe, um Hautreizungen zu vermeiden.
Ja, Rainfarn enthält Thujon. Der Verzehr ist giftig. Bei Hautkontakt kann er bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen (Kontaktekzeme) auslösen.
Er ist ein Magnet für Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer. Zudem dient er Schmetterlingsraupen (z.B. Rainfarn-Mönch) als wichtige Futterpflanze.
Die Hauptblütezeit liegt im Hochsommer bis Frühherbst, meist von Juni bis September. Die gelben Blütenstände sind sehr langlebig.
Ja, das ist gut möglich. Nutze einen ausreichend großen Kübel und durchlässige Erde. Er ist ideal für sonnige Balkone und Terrassen.
Der starke Duft vertreibt Kleidermotten und teilweise Fliegen. Im Garten wird er oft als Jauche oder Tee zur Stärkung anderer Pflanzen genutzt.




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