Erfahre, wie du die Ringelblume (Calendula officinalis) ökologisch sinnvoll anbaust, Wildbienen unterstützt und ihre Heilkraft für deine Hausapotheke nutzt.
- Ökologischer Wert: Nektarquelle für 53 Wildbienenarten (davon 9 spezialisiert).
- Heilkraft: Bekannteste Heilpflanze zur Wundheilung und Hautpflege.
- Standort: Bevorzugt sonnige Plätze mit humusreichem Boden.
- Pro-Tipp: Wähle stets ungefüllte Sorten, um Insekten den Zugang zu Nahrung zu ermöglichen.
Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist weit mehr als nur ein Farbtupfer im Beet. Sie verbindet jahrhundertealte Heiltradition mit modernem ökologischem Nutzen. Als anspruchslose Sommerblume ist sie der ideale Einstieg für jeden Gartenneuling, der Biodiversität und praktischen Nutzen vereinen möchte.
Die Ringelblume ist ein wertvoller Baustein in deinem Naturgarten. Während viele Zierpflanzen nur optisch glänzen, liefert die Calendula essentielle Ressourcen für die heimische Fauna.
Die Ringelblume ist ein unkomplizierter Gast. Mit minimalem Aufwand erzielst du eine maximale Blühdauer von Juni bis in den Oktober hinein.
| Merkmal | Optimaler Wert |
|---|---|
| Licht | Vollsonnig bis halbschattig |
| Boden | Humusreich, durchlässig, mäßig feucht |
| Aussaat | Ab April direkt ins Freiland |
| Pflege | Regelmäßiges Ausputzen verblühter Köpfe |
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In der Naturheilkunde ist die Calendula unverzichtbar. Ihre Inhaltsstoffe, darunter ätherische Öle, Flavonoide und Carotinoide, wirken entzündungshemmend und fördern die Zellregeneration.
Beobachte deine Ringelblumen am Morgen: Sind die Blüten bereits gegen 7:00 Uhr weit geöffnet, bleibt das Wetter meist beständig und sonnig. Bleiben die Blütenköpfe geschlossen, deutet dies oft auf Regen hin. Die Pflanze schützt so ihren wertvollen Pollen vor Feuchtigkeit.
Nur ungefüllte Sorten bieten Wildbienen und anderen Insekten freien Zugang zu Pollen und Nektar. Bei gefüllten Blüten sind diese Nahrungsquellen oft verbaut.
Die Ringelblume gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit humusreichem, durchlässigem Boden.
Sie wird vorrangig zur Wundheilung, bei Entzündungen der Haut und zur Pflege von Narben eingesetzt, da sie regenerationsfördernd wirkt.
Die Aussaat erfolgt idealerweise ab April direkt ins Freiland, sobald keine Dauerfröste mehr zu erwarten sind.
Sie ist einjährig, übersteht den Winter also nicht. Durch Selbstaussaat kehrt sie jedoch in den meisten Gärten jedes Jahr von alleine zurück.
Öffnen sich die Blüten am frühen Morgen, deutet das auf Sonnenschein hin. Bleiben sie geschlossen, ist mit Regen zu rechnen.
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