Der Horn-Sauerklee ist ideal für Pflasterfugen und sonnige Lücken. Erfahre alles über Standort, ökologischen Nutzen und die Robustheit von Oxalis corniculata.
Der Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata), auch als Gehörnter Sauerklee bekannt, ist oft eine unterschätzte Pflanze. Während manche Gärtner ihn vorschnell jäten, erkennen Naturgarten-Experten in ihm einen wertvollen Spezialisten für schwierige Standorte. Wenn du Flächen hast, auf denen sonst kaum etwas wächst – wie heiße Pflasterfugen oder trockene Topfränder – ist dieser Klee eine ökologisch sinnvolle Besetzung.
Der Horn-Sauerklee ist unverwechselbar. Seine rötlich-braunen Blätter sind dreiteilig gefingert, typisch für Kleearten. Das markanteste Merkmal ist jedoch sein Verhalten gegenüber Licht: Die intensiv gelben Blütenstände zeigen sich nur, wenn die Sonne scheint. Bei Bewölkung oder Regen bleiben sie geschlossen.
Durch seine kriechenden Seitensprosse erobert er den Boden flächendeckend, ohne dabei hoch hinauszuwollen. Das macht ihn zum perfekten Bodendecker für kleinste Nischen.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Botanischer Name | Oxalis corniculata |
| Blütezeit | Mai bis September |
| Blütenfarbe | Intensiv Gelb (nur bei Sonne geöffnet) |
| Blattwerk | Rötlich-braun, dreiteilig |
| Wurzelsystem | Pfahlwurzel (tiefreichend) |
| Winterhärte | Extrem frosthart (bis -40°C) |
| Standort | Sonnig, warm, trocken |
Warum solltest du den Horn-Sauerklee stehen lassen oder sogar ansiedeln? Die Antwort liegt in der Biodiversität. In unseren immer heißer werdenden Sommern brauchen wir Pflanzen, die ohne Bewässerung auskommen und dennoch Nahrung bieten.
Der Horn-Sauerklee ist kein klassischer Beetpartner für konkurrenzschwache Stauden, da er sich stark ausbreitet. Setze ihn gezielt dort ein, wo er seine Stärken ausspielen kann:
Wichtig zur Kontrolle: Die Pflanze vermehrt sich über rotbraune Samen, die bei Reife weggeschleudert werden. Wenn du eine weitere Ausbreitung verhindern möchtest, entferne die verblühten Triebe, bevor sich die kapselförmigen Früchte öffnen.
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Biologisch gesehen ist er nützlich. Er schließt offene Bodenlücken, widersteht Hitze und bietet Bienen Nahrung, wo andere Pflanzen vertrocknen.
Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis September. Beachte, dass sich die gelben Blüten nur bei direktem Sonnenschein öffnen.
Er ist extrem winterhart und übersteht Temperaturen bis zu -40°C. Zudem sichert er seinen Bestand durch Selbstaussaat.
Aufgrund der Pfahlwurzel hilft nur tiefes Ausstechen. Oberflächliches Jäten reicht nicht, da die Pflanze aus der Wurzel wieder austreibt.
Ideal sind heiße, trockene Standorte wie Pflasterfugen, Steingärten oder als Unterpflanzung in sonnigen Töpfen.
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