Entdecke den ökologischen Wert des Kleinköpfigen Pippau (*Crepis capillaris*). Ideal für Wildbienen & nährstoffreiche Böden. Jetzt Pflanz-Tipps lesen!
Oft wird der Kleinköpfige Pippau (Crepis capillaris) übersehen oder vorschnell als „Unkraut“ abgetan, da er optisch an eine zierlichere Version des Löwenzahns erinnert. Doch Ökologie geht vor Optik: Für die heimische Biodiversität ist dieser Korbblütler ein echter Gewinn.
Im Gegensatz zu hochgezüchteten Zierpflanzen bietet der Pippau reichlich Pollen und Nektar. Besonders spezialisierte Wildbienen und diverse Schwebfliegenarten sind auf solche verlässlichen Futterquellen angewiesen. Wenn du echte Vielfalt fördern willst, darf dieser „stille Held“ in deinem Garten nicht fehlen.
Damit du den richtigen Platz für Crepis capillaris findest, hier die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Botanischer Name | Crepis capillaris |
| Lichtbedarf | Sonne bis Halbschatten |
| Bodenbeschaffenheit | Nährstoffreich, humos, durchlässig |
| Wuchshöhe | ca. 20 – 60 cm |
| Blütezeit | Mai bis September |
| Blütenfarbe | Gelb (Korbblütler) |
| Besonderheit | Filigrane Blätter, verzweigter Wuchs |
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Der Kleinköpfige Pippau ist ideal für Gartenbereiche, die oft schwierig zu bepflanzen sind, weil der Boden dort zu nährstoffreich für klassische Magerwiesen-Arten ist.
Achtung bei der Bestimmung: Verwechsle ihn nicht mit dem Löwenzahn. Der Pippau wächst deutlich filigraner, hat verzweigte Stängel mit mehreren kleinen Blütenköpfchen und feinere Blätter. Genau diese Struktur macht ihn für kleinere Insekten gut anfliegbar.
Nein, er ist eine wertvolle heimische Wildpflanze. Er liefert wichtige Nahrung für Wildbienen und Schwebfliegen und stärkt die Biodiversität.
Er bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte auf nährstoffreichen und durchlässigen Böden, wie sie in vielen Gärten vorkommen.
Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis September. Damit ist er eine wichtige Nahrungsquelle über den gesamten Sommer.
Pippau hat verzweigte Stängel mit mehreren Blütenköpfen und ist filigraner. Löwenzahn hat meist hohle, unverzweigte Stängel mit je einer Blüte.
Vor allem Wildbienenarten und Schwebfliegen nutzen den reichhaltigen Pollen und Nektar der gelben Korbblüten.
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