Entdecke das Frühlings-Hungerblümchen (Draba verna): Ein ökologisch wertvoller Frühblüher für trockene Standorte und ein Magnet für über 30 Wildbienenarten.
Das Frühlings-Hungerblümchen (Draba verna, syn. Erophila verna) macht seinem Namen alle Ehre: Es wächst dort, wo andere Pflanzen „hungern“. Doch lass dich von der geringen Größe von oft nur wenigen Zentimetern nicht täuschen. Dieser heimische Kreuzblütler ist ein fundamentaler Baustein für die Biodiversität in deinem Garten.
Das Hungerblümchen erscheint oft schon im Spätwinter als kleine Blattrosette am Boden. Sobald die ersten Sonnenstrahlen den Boden erwärmen, schieben sich die dünnen, aufrechten Stängel mit den charakteristischen, tief geschlitzten weißen Kreuzblüten nach oben.
| Merkmal | Anforderung |
|---|---|
| Licht | Sonnig bis halbschattig |
| Boden | Durchlässig, sandig-kiesig, frisch bis trocken |
| Wuchshöhe | 2 bis 25 cm |
| Winterhärte | Bis -28 °C (sehr frosthart) |
| Lebenszyklus | Einjährig (Samenüberwinterung) |
In einer Zeit, in der nur wenige Pflanzen blühen, ist Draba verna lebenswichtig. Es bietet leicht zugänglichen Nektar und Pollen.
Du musst kein Profi-Gärtner sein, um diesen Überlebenskünstler zu fördern. Die Pflanze siedelt sich oft von selbst an, wenn du ihr den nötigen Freiraum lässt.
Erhältlich bei Gartenexpedition.de

15,00 €
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Zum Shop →

15,00 €
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Zum Shop →
Partnerhinweis: Die verlinkten Produkte stammen von Gartenexpedition.de. Bei einem Kauf unterstützt du unsere Arbeit.
Das Frühlings-Hungerblümchen beweist, dass Naturschutz im Kleinen beginnt. Indem du „Mut zur Lücke“ zeigst und karge Standorte nicht als Unkrautflächen, sondern als Lebensraum betrachtest, bietest du bedrohten Insekten eine erste lebenswichtige Mahlzeit im Jahr. Es ist die perfekte Wahl für pflegeleichte, naturnahe Gärten und Balkone.
Die Blütezeit beginnt je nach Witterung bereits im Februar und reicht bis in den Mai hinein.
Ja, es dient 37 Wildbienenarten als wichtige Pollenquelle, darunter sieben hochspezialisierten Arten.
An sonnigen, trockenen Standorten mit durchlässigem Boden, wie Steingärten, Trockenmauern oder Pflasterfugen.
Es vermehrt sich ausschließlich über Samen, die durch Wind, Regen und Tiere verbreitet werden.
Ja, die Pflanze ist extrem frosttolerant und verträgt Temperaturen bis zu -28 °C.
Nein, als Hungerkünstler bevorzugt es nährstoffarme Standorte und benötigt keinerlei zusätzliche Düngung.
Schlagwörter
Alle Artendaten stammen aus wissenschaftlichen Quellen (CC BY 4.0 / CC0). Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →