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EUNIS: MB523Europäische Rote Liste: Near ThreatenedFFH-Anhang I: 1110; 1160

Marines atlantisches schlickiges Sandflachwasser (EUNIS MB523): Lebensraum, Gefährdung und Schutz

Der EUNIS-Code MB523 steht für „Marine Atlantic infralittoral muddy sand“ – nicht bindigen Schlicksand mit 5–20 % Silt/Ton im unteren Infralitoral. Der Lebensraum wird von endobenthischen Tierarten wie dem Schlickkrebs Upogebia pusilla und verschiedenen Muscheln dominiert. In der Europäischen Roten Liste der Lebensräume wird er EU-weit als Near Threatened (potenziell gefährdet) eingestuft und ist Bestandteil der FFH-Lebensraumtypen 1110 (Sandbänke mit nur schwacher ständiger Meeresbedeckung) und 1160 (Flache große Meeresarme und -buchten).

Einordnung

Originalbezeichnung
Marine Atlantic infralittoral muddy sand
EUNIS
MB523
EU-28
Near Threatened
EU-28+
Near Threatened
FFH-Anhang I
1110; 1160 – Sandbanks which are slightly covered by sea water all the time; Large shallow inlets and bays

Das Wichtigste in Kürze

  • EUNIS-Code: MB523
  • Name: Marine Atlantic infralittoral muddy sand (Marines atlantisches infralitorales Schlicksand)
  • Kurzbeschreibung: Nicht bindiger Schlicksand mit 5–20 % Silt-/Tonanteil im unteren Infralitoral, dominiert von Fauna wie Schlickkrebsen und Muscheln.
  • Rote-Liste-Status: Near Threatened (potenziell gefährdet) – gültig für EU28 und EU28+.
  • FFH-Anhang I: Code 1110 – Sandbänke mit nur schwacher ständiger Meeresbedeckung; Code 1160 – Flache große Meeresarme und -buchten.
  • Biogeografische Region: NEA (North East Atlantic / Nordostatlantik).
  • Artikel-17-Erhaltungszustand: In den vorliegenden Quelldaten nicht für diesen spezifischen EUNIS-Typ angegeben.
  • Charakteristische Arten: Upogebia pusilla, Mya arenaria, Anadara inaequivalvis, Abra alba, Spisula subtruncata, Pitar rudis.
  • Qualitätsindikatoren: Keine allgemein vereinbarten Indikatoren; lokal können in Natura-2000-Gebieten Referenzwerte festgelegt sein.
  • Bedrohungen: In den Quelldaten nicht spezifisch ausgewiesen.
  • Bedeutung für den Menschen: Funktionen als Kinderstube für Fische, Beitrag zur Filterleistung der Meere; kein Lebensraum, der sich in Gärten nachbilden lässt.

Was ist der Lebensraumtyp MB523?

MB523 beschreibt einen marinen Bodenlebensraum der unteren Infralitoralzone (der flachen, stets wasserbedeckten Küstenregion). Das Substrat ist ein nicht bindiger, schlickiger Sand mit einem Feinkornanteil (Silt und Ton) von 5 bis 20 Prozent. Diese Korngrößenzusammensetzung schafft einen Übergangsbereich zwischen reinem Sand und stärker tonigen Sedimenten. Der Lebensraum ist durch eine artenreiche Fauna geprägt, die im Sediment lebt (Infauna). Vor allem grabende Krebstiere und Muscheln dominieren das Erscheinungsbild und die ökologischen Prozesse. Die physikalische Bindung der Sedimentpartikel ist gering, weshalb der Boden als „nicht kohäsiv“ bezeichnet wird.

Der Begriff „infralitoral“ grenzt den Lebensraum von Gezeitenzonen ab: Das Infralitoral liegt unterhalb der Niedrigwasserlinie und reicht bis zu einer Tiefe, in der die Lichtverfügbarkeit für Seegras- oder Großalgenbestände ausreicht. Im Fall von MB523 liegt der Schwerpunkt im unteren Teil dieser Zone, also möglicherweise bereits am Übergang zum Circalitoral. Konkrete Tiefenangaben sind in den Quelldaten nicht hinterlegt; sie variieren standortabhängig.

Charakterisierung nach EUNIS

Das Europäische Naturinformationssystem (EUNIS) klassifiziert Lebensräume hierarchisch. MB523 gehört zur Gruppe der marinen Sedimentböden und trägt das Red-List-Kürzel NEAA5.24. Die EUNIS-Klassifikation erleichtert die europaweit einheitliche Ansprache und Bewertung von Biotoptypen und ist Grundlage für Rote-Liste-Bewertungen und Natura-2000-Berichterstattung. Für MB523 existieren Crosswalks zu den FFH-Lebensraumtypen 1110 und 1160, was bedeutet, dass dieser Biotoptyp in der Regel Bestandteil jener großräumigeren Habitattypen ist, sofern die entsprechenden Bedingungen erfüllt sind. Das Qualifier-Zeichen „#“ weist auf eine räumliche Unschärfe oder eine Teilmenge hin.

Charakteristische Arten

Die Fauna macht das eigentliche Gesicht dieses Lebensraums aus. Die europäische Rote Liste der Lebensräume nennt sechs charakteristische Arten, deren Vorkommen als typisch für den strukturarmen Schlicksand gelten:

  • Upogebia pusilla – ein grabender Schlickkrebs, der Röhrensysteme im Sediment anlegt und die Hydrodynamik des Bodens verändert.
  • Mya arenaria – die Sandklaffmuschel, eine große tiefgrabende Muschel, die mit ihrem langen Sipho filtrierend wirkt.
  • Anadara inaequivalvis – eine aus dem Schwarzen Meer und Mittelmeerraum eingewanderte Bivalve, die sich zunehmend im Atlantik etabliert.
  • Abra alba – die Weiße Pfeffermuschel, eine häufige und oft dominante Muschel in schlickigen Sanden.
  • Spisula subtruncata – die Dreieckstrogmuschel, die ebenfalls zu den grabenden Filtrierern gehört.
  • Pitar rudis – eine Venusmuschelart, die in ähnlichen Habitaten anzutreffen ist.

Diese Arten bilden zusammen eine Lebensgemeinschaft, die stark an die Sedimenteigenschaften gebunden ist. Upogebia pusilla als Bioturbator sorgt durch seine Grabtätigkeit für eine erhöhte Sauerstoffversorgung tieferer Sedimentschichten, was die mikrobielle Aktivität und Nährstoffkreisläufe beeinflusst. Zusammen mit den Muscheln entsteht ein endobenthisches Ökosystem, das als Nahrungsgrundlage für Bodenfische und Watvögel dienen kann. Weitere typische Arten, die in anderen Quellen für diesen Lebensraum genannt werden könnten, sind in den vorliegenden Quelldaten nicht aufgeführt; die sechs genannten Arten gelten jedoch als diagnostisch.

Verbreitung und biogeografische Region

Der Lebensraum ist ausschließlich für die biogeografische Region NEA (North East Atlantic) ausgewiesen. Das umfasst die Küstenzonen vom Nordwesten Frankreichs über die Britischen Inseln bis hin zu Norwegen und Island sowie die angrenzenden Meeresbecken. Eine genauere Länderauflistung liegt in den verwendeten Quelldaten nicht vor. Vorkommen können in flachen Meeresbuchten, in strömungsberuhigten Rinnen zwischen Sandbänken oder im Einflussbereich großer Ästuare erwartet werden, überall dort, wo sich feinkörniges Material ablagern kann und zugleich genügend Wassertiefe für eine dauerhafte Bedeckung besteht.

Die Beschränkung auf den Nordostatlantik schließt andere Gewässer wie das Mittelmeer oder die Ostsee aus; dort existieren vermutlich ähnliche Lebensräume, die jedoch durch andere EUNIS-Codes abgebildet werden. Die EUNIS-Klassifikation ist bewusst regionalisiert, um standörtliche Besonderheiten zu erfassen.

EUNIS-Code und Systematik

Der Code MB523 ordnet sich wie folgt in das EUNIS-System ein:

  • Bereich M – Marine Lebensräume
  • MB – Marine sublitorale Sedimentböden
  • MB5 – Schlickige Sandböden des Sublitorals
  • MB52 – Atlantische schlickige Sandböden
  • MB523 – Atlantisches infralitorales schlickiges Sandflachwasser

Diese Hierarchie erlaubt eine granulare Bewertung. Während die übergeordnete Einheit MB5 auch in anderen Meeresregionen vorkommt, ist MB523 auf den atlantischen Raum beschränkt. Im Rahmen der Europäischen Roten Liste der Lebensräume wurde sowohl für EU28 als auch für die erweiterte EU28+-Sicht (einschließlich Nicht-EU-Staaten mit Atlantikküste) die Gefährdungskategorie Near Threatened vergeben. Dies zeigt, dass der Lebensraum selbst in marinen Schutzgebieten unter moderatem Druck steht.

Gefährdung und Rote Liste

Die Europäische Rote Liste der Lebensräume bewertet MB523 als Near Threatened (NT) – potenziell gefährdet. Diese Einstufung bedeutet, dass der Lebensraum gegenwärtig nicht die Kriterien für eine unmittelbare Gefährdung (Vulnerable, Endangered oder Critically Endangered) erfüllt, seine Bestände oder die Qualität jedoch so weit abgenommen haben, dass er bei anhaltenden oder sich verstärkenden negativen Einflüssen in absehbarer Zeit in eine bedrohte Kategorie aufrücken könnte.

Konkrete Gefährdungsursachen sind in den verwendeten Quelldaten nicht explizit benannt. Allgemein gelten für marine Sedimentökosysteme jedoch Faktoren wie:

  • Bodenschleppnetzfischerei, die die Sedimentstruktur zerstört und Infauna schädigt,
  • Eutrophierung durch Nährstoffeinträge, die zu Sauerstoffdefiziten führen kann,
  • Veränderung der Sedimentdynamik durch Küstenbauwerke oder Baggeraktivitäten,
  • invasive Arten, die das Artenspektrum verschieben.

Die fehlenden Angaben zu spezifischen Bedrohungen bedeuten, dass die Rote-Liste-Einstufung auf einem generalisierten Risiko beruht oder dass die Datenlage eine nachvollziehbare Kausalzuordnung noch nicht zulässt. Für eine präzise lokale Gefährdungsanalyse ist es erforderlich, Natura-2000-Managementpläne und nationale Bewertungen heranzuziehen.

Qualitätsindikatoren sind laut EUNIS-Eintrag biotisch und abiotisch, aber nicht allgemein verbindlich festgelegt. Das Fehlen harmonisierter EU-weiter Indikatoren erschwert ein Monitoring über Ländergrenzen hinweg. In einzelnen Schutzgebieten werden jedoch standortspezifische Referenzwerte definiert, etwa für die Individuendichte charakteristischer Arten, die Sedimentkorngröße oder die Sauerstoffkonzentration im Bodenwasser.

Schutzstatus: FFH-Anhang I und Artikel 17

Der Lebensraum MB523 wird durch zwei Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie repräsentiert:

  • 1110 – Sandbänke mit nur schwacher ständiger Meeresbedeckung
  • 1160 – Flache große Meeresarme und -buchten

Das Crosswalk-Zeichen „#“ bedeutet, dass MB523 einen Teil (eine Ausprägung) dieser großräumigen Typen darstellt. Der Typ 1110 umfasst Sandbänke in Wassertiefen unter 20 m, die dauerhaft überstaut sind und deren Sediment von Sand dominiert wird. MB523 entspricht genau solchen Strukturen, wenn der Feinkornanteil im o.g. Korngrößenfenster liegt. Typ 1160 erfasst komplexe Küstengewässer mit geringem Wasseraustausch, in denen sich Schlicksande in Buchten oder Prielen ablagern können.

Artikel-17-Erhaltungszustand: Für den EUNIS-Typ MB523 selbst ist in den vorliegenden Daten kein Erhaltungszustand nach Artikel 17 der FFH-Richtlinie verzeichnet. Das liegt daran, dass die Artikel-17-Berichterstattung auf der Ebene der Anhang-I-Lebensraumtypen erfolgt, nicht auf Ebene der feineren EUNIS-Einheiten. Daher müssen die Erhaltungszustände der umfassenden Typen 1110 und 1160 in der NEA-Region betrachtet werden, die jedoch nicht Gegenstand dieses Datenpakets sind. Grundsätzlich sind beide Typen in vielen Teilen ihres Verbreitungsgebiets durch anthropogene Störungen beeinträchtigt, sodass ein günstiger Erhaltungszustand oft nicht erreicht wird.

Bedeutung und Ökosystemleistungen

Auch wenn der Meeresboden auf den ersten Blick arm erscheint, erbringt MB523 vielfältige Leistungen:

  • Biologische Vielfalt: Die Grabtätigkeit von Upogebia pusilla und Muscheln erhöht die räumliche Heterogenität und fördert die Artendiversität.
  • Kinderstubenfunktion: Viele Fischarten, darunter Plattfische und Grundeln, nutzen schlickige Sandböden als Aufwuchsgebiet.
  • Filtrations- und Nährstoffrückhalt: Muscheln filtern Plankton und Schwebstoffe und tragen so zur Selbstreinigung des Wassers bei.
  • Klimaregulation: Die Ablagerung und langfristige Speicherung von organischem Kohlenstoff („Blue Carbon“) wird in solchen Sedimenten diskutiert, auch wenn der Anteil an Feinkorn geringer ist als in reinen Schlicken.

Diese Funktionen sind nicht allein auf den Nordostatlantik beschränkt, aber sie verdeutlichen, warum ein Verlust an Habitatfläche und -qualität Konsequenzen für das gesamte Küstenökosystem haben kann.

Bezug zu Garten und Kommune

Der Lebensraumtyp MB523 ist ein rein mariner Biotop und kann nicht im privaten Garten nachgebaut werden – weder im Gartenteich noch in künstlichen Salzwasseraquarien, die die nötige Sedimentdynamik und Meeresanbindung bieten könnten. Kommunen, die an der Nordsee oder am offenen Atlantik liegen, haben jedoch Handlungsmöglichkeiten:

  • Sie können durch eine restriktive Raumplanung die Belastung von Flachwasserzonen durch Schiffsverkehr und Grundschleppnetze minimieren.
  • In Zusammenarbeit mit Wasserwirtschaftsbehörden lassen sich Nährstoffeinträge aus landwirtschaftlichen Flächen verringern, die die Eutrophierung antreiben.
  • Küstenschutzmaßnahmen lassen sich so gestalten, dass Sedimentumlagerungen den natürlichen Lebensraum nicht dauerhaft zerstören.

Bürger:innen können indirekt durch umweltbewusstes Handeln (z. B. nachhaltiger Fischkonsum, Unterstützung von Meeresschutzorganisationen) zum Erhalt solcher Lebensräume beitragen. Ein direkter Schutz ist aufgrund der schwer zugänglichen Lage nur über politische und rechtliche Instrumente möglich.

Übersichtstabelle

MerkmalInformation
EUNIS-CodeMB523
NameMarine Atlantic infralittoral muddy sand
KurzcharakteristikNicht bindiger Schlicksand (5–20 % Silt/Ton) im unteren Infralitoral, dominiert von Fauna
Charakteristische ArtenUpogebia pusilla, Mya arenaria, Anadara inaequivalvis, Abra alba, Spisula subtruncata, Pitar rudis
Biogeografische RegionNEA (Nordostatlantik)
Red-List-KategorieNear Threatened (EU28, EU28+)
FFH-Anhang I1110 (Sandbänke mit ständiger Meeresbedeckung), 1160 (Flache große Meeresarme und -buchten)
Artikel-17-StatusNicht auf Ebene MB523 ausgewiesen
Bedrohungen (laut Datenbasis)Nicht spezifiziert
QualitätsindikatorenKeine EU-weiten Indikatoren; lokal in Natura-2000-Gebieten definierbar

FAQ

1. Was bedeutet der EUNIS-Code MB523?

MB523 steht für „Marine Atlantic infralittoral muddy sand“. Es handelt sich um einen marinen Lebensraum des unteren Infralitorals im Nordostatlantik, dessen Sediment aus nicht bindigem, schlickigem Sand mit 5–20 % Silt-/Tonanteil besteht. Die Bezeichnung ist Teil der europaweit standardisierten EUNIS-Klassifikation.

2. Ist dieser Lebensraumtyp gefährdet?

Ja, die Europäische Rote Liste der Lebensräume führt MB523 in der Kategorie Near Threatened (potenziell gefährdet). Die Einstufung gilt für die gesamte EU sowie für EU28+ und weist darauf hin, dass der Lebensraum bei anhaltenden Belastungen in eine höhere Gefährdungskategorie rücken könnte.

3. Welche charakteristischen Arten kommen in MB523 vor?

Als diagnostisch gelten sechs Arten: der Schlickkrebs Upogebia pusilla und die Muscheln Mya arenaria, Anadara inaequivalvis, Abra alba, Spisula subtruncata und Pitar rudis. Sie dominieren die Infauna und prägen das Ökosystem.

4. Unter welche FFH-Lebensraumtypen fällt MB523?

MB523 ist Bestandteil der Anhang-I-Lebensraumtypen 1110 (Sandbänke mit nur schwacher ständiger Meeresbedeckung) und 1160 (Flache große Meeresarme und -buchten). Diese Zuordnung erfolgt über Crosswalks in der EUNIS-Datenbank.

5. In welcher biogeografischen Region kommt MB523 vor?

Der Lebensraum ist ausschließlich der Region NEA (North East Atlantic) zugewiesen. Detaillierte Länderangaben sind in den verwendeten Quelldaten nicht enthalten.

Häufige Fragen

Was bedeutet der EUNIS-Code MB523?

MB523 steht für „Marine Atlantic infralittoral muddy sand“. Es handelt sich um einen marinen Lebensraum des unteren Infralitorals im Nordostatlantik, dessen Sediment aus nicht bindigem, schlickigem Sand mit 5–20 % Silt-/Tonanteil besteht. Die Bezeichnung ist Teil der europaweit standardisierten EUNIS-Klassifikation.

Ist dieser Lebensraumtyp gefährdet?

Ja, die Europäische Rote Liste der Lebensräume führt MB523 in der Kategorie Near Threatened (potenziell gefährdet). Die Einstufung gilt für die gesamte EU sowie für EU28+ und weist darauf hin, dass der Lebensraum bei anhaltenden Belastungen in eine höhere Gefährdungskategorie rücken könnte.

Welche charakteristischen Arten kommen in MB523 vor?

Als diagnostisch gelten sechs Arten: der Schlickkrebs Upogebia pusilla und die Muscheln Mya arenaria, Anadara inaequivalvis, Abra alba, Spisula subtruncata und Pitar rudis. Sie dominieren die Infauna und prägen das Ökosystem.

Unter welche FFH-Lebensraumtypen fällt MB523?

MB523 ist Bestandteil der Anhang-I-Lebensraumtypen 1110 (Sandbänke mit nur schwacher ständiger Meeresbedeckung) und 1160 (Flache große Meeresarme und -buchten). Diese Zuordnung erfolgt über Crosswalks in der EUNIS-Datenbank.

In welcher biogeografischen Region kommt MB523 vor?

Der Lebensraum ist ausschließlich der Region NEA (North East Atlantic) zugewiesen. Detaillierte Länderangaben sind in den verwendeten Quelldaten nicht enthalten.

Quellen