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EUNIS: MD35Europäische Rote Liste: Data Deficient

MD35 – Gemeinschaften der mediterranen unteren zirkalitoralen Grobsedimente

MD35 beschreibt die Gemeinschaften der mediterranen unteren zirkalitoralen Grobsedimente – tiefe (bis 200 m) offshore Bereiche mit Grobsand, Kies oder Schill. Der Lebensraum ist artenreicher als flachere Varianten und wird von robusten Vielborstern und Muscheln geprägt. Er kommt ausschließlich in der mediterranen biogeografischen Region vor, wird aktuell als Data Deficient in der Europäischen Roten Liste der Habitate geführt und ist weder in den Anhängen der FFH-Richtlinie noch in den Artikel-17-Berichten enthalten.

Einordnung

Originalbezeichnung
Communities of Mediterranean lower circalittoral coarse sediments
EUNIS
MD35
EU-28
Data Deficient
EU-28+
Data Deficient

Das Wichtigste in Kürze

Der Biotoptyp MD35 – Communities of Mediterranean lower circalittoral coarse sediments – umfasst die Lebewelt auf tiefen, küstenfernen Grobsedimentböden des Mittelmeeres. Er erstreckt sich von etwa 50 Meter Wassertiefe bis an die Grenze des Zirkalitorals (etwa 200 Meter) und kann große Teile des kontinentalen Schelfs bedecken. Charakteristisch sind Grobsande, Kiese und Schill, auf denen eine vergleichsweise vielfältige Tiergemeinschaft lebt, in der vor allem Vielborster (Polychaeten) und Muscheln (Bivalven) dominieren.

In der Europäischen Roten Liste der Habitate wird MD35 mit „Data Deficient“ (Daten unzureichend) bewertet – sowohl für die EU28 als auch für EU28+. Es liegen also nicht genügend Informationen vor, um eine fundierte Gefährdungseinstufung vorzunehmen. Der Lebensraum ist nicht im Anhang I der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) gelistet, entsprechend existiert auch kein offizieller Erhaltungszustand nach Artikel 17. Die biogeografische Verbreitung ist strikt auf die mediterrane Region (MED) beschränkt.

Fischereiliche Aktivitäten, vor allem Grundschleppnetze und Baggerfischerei, üben auf diesen Tiefenlebensraum erheblichen Druck aus. Konkrete, EU-weit einheitliche Qualitätsindikatoren fehlen; als grobe Anhaltspunkte dienen das Vorkommen charakteristischer Arten sowie abiotische Messgrößen.


Lebensraum im Fokus: Was ist MD35?

Unter dem EUNIS-Code MD35 werden die Gemeinschaften der mediterranen unteren zirkalitoralen Grobsedimente zusammengefasst. Dabei handelt es sich um einen marinen, ständig unter Wasser stehenden Lebensraum des Sublitorals, der weit vor der Küste liegt und von Lichtmangel geprägt ist – die untere Zirkalitoralzone erhält nur noch minimale Restlichtmengen, die eine produktive benthische Algenvegetation in der Regel nicht mehr zulassen.

Der Biotoptyp ist in der Regel tiefer als 50 Meter und reicht bis etwa 200 Meter Wassertiefe. Das Sediment besteht aus Grobsand, Kies oder Schill (zerbrochene Schalenreste). Im Vergleich zu flacheren Grobsedimenten desselben Meeresraums gelten die unteren zirkalitoralen Ausprägungen als deutlich artenreicher. Die Bodenströmungen können sehr unterschiedlich sein – von mäßig stark (1–3 Knoten) bis extrem schwach (vernachlässigbar) – und wirken sich direkt auf die Sedimentstruktur und die Lebensgemeinschaften aus.

Die Tierwelt ist eng mit jener der offshore Mischsedimente verwandt. Es dominieren Endobenthos-Arten, also Tiere, die im Sediment graben oder sich in ihm verbergen. Besonders charakteristisch sind robuste Vielborster und Muscheln, die mit der dynamischen, sandig-kiesigen Umgebung gut zurechtkommen. Schätzungen deuten darauf hin, dass dieser Biotoptyp große Flächen des küstenfernen Kontinentalschelfs im Mittelmeer einnimmt.


EUNIS-Code und biogeografische Einordnung

MerkmalAngabe
EUNIS-CodeMD35
Vollständiger NameCommunities of Mediterranean lower circalittoral coarse sediments
Deutsche Bezeichnung (abgeleitet)Gemeinschaften der mediterranen unteren zirkalitoralen Grobsedimente
Biogeografische Region(en)MED (mediterran – Mittelmeer)
Länderzuordnungin den vorliegenden Quelldaten nicht angegeben
Verwandte SedimenttypenOffshore Mischsedimente (mixed sediments)
TiefenzoneUnteres Zirkalitoral (ca. 50–200 m)

MD35 ist ein ausschließlich mariner Habitattyp und wird im EUNIS-System der Stufe 3 (Biotopkomplex) zugeordnet. Er erscheint in den offiziellen Crosswalks des European Red List of Habitats-Paketes 2022 als mit sich selbst (MD35) deckungsgleich, ohne weitere hierarchische Untereinheiten. Eine direkte Entsprechung in der deutschen oder mitteleuropäischen Biotoptypologie gibt es aufgrund der rein mediterranen Verbreitung nicht.

Weil dieser Lebensraum nur im Mittelmeer vorkommt, betrifft er keine deutschen Seegebiete und ist in nationalen Bewertungen nicht repräsentiert. Für Betrachtungen auf europäischer Ebene und speziell für die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) ist er dennoch von Bedeutung.


Gefährdung nach der Europäischen Roten Liste der Habitate

Die Europäische Rote Liste der Habitate (European Red List of Habitats) bewertet den Erhaltungszustand von Lebensräumen für das Gebiet der EU28 sowie zusätzlich für EU28+ (EU28 plus ausgewählte Nachbarstaaten). Für MD35 lautet das Ergebnis:

  • Gefährdungskategorie: Data Deficient (DD) – Daten unzureichend
  • Einstufung für EU28: Data Deficient
  • Einstufung für EU28+: Data Deficient
  • Einstufungskriterium: in den vorliegenden Quelldaten nicht angegeben

Die Einstufung „Data Deficient“ bedeutet ausdrücklich nicht, dass der Lebensraum ungefährdet ist, sondern dass die vorhandenen Daten nicht ausreichen, um eine fundierte Risikobewertung vorzunehmen. Die Ursache liegt häufig in der schwierigen Zugänglichkeit (große Tiefe, Offshore-Lage) und im Fehlen systematischer Monitoringprogramme für diesen spezifischen Biotoptyp.

Gleichwohl weisen die verfügbaren Beschreibungen darauf hin, dass in vielen geografischen Gebieten intensive Fischereiaktivitäten, insbesondere Grundschleppnetze und Dredgen, einen erheblichen Einfluss ausüben. Das Vorkommen und die Abundanz kommerziell genutzter Arten, die in diesem Habitat leben, könnten daher als indirekter Qualitätsindikator herangezogen werden. Dennoch bleibt die Datenbasis für eine konkrete Einstufung lückenhaft.


FFH-Richtlinie: Kein Anhang-I-Status und fehlende Berichtspflicht

Der Biotoptyp MD35 ist nicht im Anhang I der Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) enthalten. Das bedeutet:

  • Kein Schutzstatus nach FFH-Recht als natürlicher Lebensraum von gemeinschaftlichem Interesse.
  • Keine Verpflichtung zur Ausweisung von besonderen Schutzgebieten (Natura 2000) speziell für diesen Typ.
  • Kein Bericht gemäß Artikel 17 der FFH-Richtlinie, der alle sechs Jahre den Erhaltungszustand der Anhang-I-Lebensräume dokumentiert.

Entsprechend ist das Feld „article17_status“ in den verwendeten Quelldaten leer. Etwaige Erhaltungszustandsbewertungen, die im Rahmen anderer Richtlinien (z. B. der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie MSRL) auf nationaler Ebene vorgenommen werden, sind davon unberührt, aber nicht als harmonisierte EU-Bewertung abrufbar.

Diese Situation ist für viele marine Biotoptypen nicht ungewöhnlich, da die FFH-Richtlinie in erster Linie auf Land- und ausgewählte küstennahe Lebensräume abzielt. Für eine gesamteuropäische Beurteilung von MD35 bleibt daher die Europäische Rote Liste der Habitate das aussagekräftigste Instrument – auch wenn sie derzeit nur eine „Data Deficient“-Einschätzung erlaubt.


Charakteristische Arten – ein Blick in die Tiefe

Trotz der vermeintlich lebensfeindlichen Bedingungen beherbergt der Grobsedimentboden des unteren Zirkalitorals eine bemerkenswerte Artengemeinschaft. Die Liste der charakteristischen Arten ist vergleichsweise kurz, spiegelt jedoch die Spezialisierung auf diesen Lebensraum wider.

Taxonomische GruppeCharakteristische Arten (wissenschaftlich)Anmerkung
Vielborster (Polychaeta)Glycera tesselata, Psamathe fusca, Pista cristata, Prionospio banyulenis, Protodorvillea kefersteiniAlle grabend oder röhrenbauend im Sediment lebend
Muscheln (Bivalvia)Lentidium mediterraneum, Gari costulata, Timoclea ovataAngepasst an instabile Grobsedimente
Krebstiere (Crustacea)Monoculodes carinatus, Urothoe brevicornisKleine Flohkrebse (Amphipoda) des Benthals
Schlangensterne (Ophiuroidea)Amphipholis squamataKosmopolitischer, sehr anpassungsfähiger Schlangenstern
Seeigel (Echinoidea)Spatangus purpureus, Sphaerechinus granularisHerzseeigel und Kugelseeigel; beide grabend
Lanzettfischchen (Leptocardii)Branchiostoma lanceolatumLanzettfischchen; ein altertümlicher Chordatier, der filtrierend im Sand lebt

Die Zusammensetzung zeigt, dass der Biotoptyp vor allem von sog. Infauna dominiert wird – Organismen, die im Sediment leben und sich durch Grab-, Bohr- oder Röhrenbauweisen vor Strömung und Fraßfeinden schützen. Im Unterschied zu flacheren Zonen fehlen hier weitgehend photoautotrophe Organismen; die Nahrungsgrundlage besteht aus absinkendem organischem Material (Detritus) und planktischen Beutetieren.

Branchiostoma lanceolatum ist besonders erwähnenswert, da es anschaulich die uralte, wurmförmige Gestalt der Chordatiere demonstriert und gern als Modellorganismus in der Evolutionsbiologie herangezogen wird.


Qualitätsindikatoren und reale Gefährdungen

Laut den Quelldaten existieren keine allgemein anerkannten Qualitätsindikatoren speziell für diesen Lebensraum. In der wissenschaftlichen Praxis wird auf eine Kombination aus biotischen und abiotischen Standardparametern zurückgegriffen:

  • Biotische Indikatoren: Vorkommen und Abundanz der aufgelisteten charakteristischen Arten, insbesondere solcher, die auch kommerziell genutzt werden. Ein stabiler Bestand kann auf einen guten Zustand hindeuten.
  • Abiotische Indikatoren: Korngrößenverteilung, organischer Gehalt des Sediments, Sauerstoffsättigung und Bodenströmungsgeschwindigkeit.

Die stärkste dokumentierte Belastung geht von der Fischerei aus. Grundschleppnetze (Trawls) und Bagger (Dredgen) durchpflügen den Meeresboden, zerstören die Sedimentschichtung, töten bodenlebende Tiere und verändern die Lebensraumstruktur massiv. Da MD35 weite Offshore-Flächen des kontinentalen Schelfs einnimmt, ist davon auszugehen, dass er in vielen Bereichen des Mittelmeers fischereilich überprägt ist.

Weitere potenzielle Beeinträchtigungen, wie Verschmutzung, invasive Arten oder Klimaveränderungen, werden in den spezifischen Quelldaten nicht näher benannt. Das Fehlen systematischer Bedrohungskartierungen unterstreicht die Data-Deficient-Einstufung.


Ökologische Bedeutung und Schutzansätze

Obwohl MD35 nicht unter der FFH-Richtlinie geschützt ist, spielt er eine wichtige Rolle im marinen Ökosystem des Mittelmeers:

  • Er bietet Kinderstube und Lebensraum für zahlreiche bodenlebende Wirbellose.
  • Über die Nahrungskette ist er mit pelagischen (freischwebenden) Fischbeständen verbunden.
  • Die grabende Fauna fördert die Biomineralisation und den Nährstoffumsatz im Sediment.

Schutz- und Managementansätze sind auf freiwilliger Ebene oder über andere Rechtsinstrumente denkbar:

  • Einschränkung der Grundschleppnetz-Fischerei in ausgewählten Gebieten (Fischereiausschlusszonen).
  • Ausweisung von marinen Schutzgebieten (MPAs) nach der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, die auch diesen Lebensraum einschließen können.
  • Förderung wissenschaftlicher Erhebungen, um den Datenmangel zu beheben und eine Neueinstufung in der Roten Liste zu ermöglichen.

Für Kommunen oder Bürger abseits der Mittelmeerküste bleibt der Bezug indirekt: Es geht vor allem um das Bewusstsein, dass selbst scheinbar leblose, tiefe Sandböden wertvolle Biotope sind, die durch unsere Konsumentscheidungen (Fischprodukte aus grundberührender Fischerei) beeinflusst werden. Eine 1:1-Nachbildung im Garten oder kommunalen Grünflächen ist naturgemäß unmöglich und auch nicht sinnvoll.


Datenlage und offene Fragen – eine Übersicht

AspektStatus
Rote-Liste-GefährdungData Deficient (EU28 & EU28+)
Anhang I (FFH)nicht gelistet
Artikel 17 Bewertungkeine
Biogeografische Verbreitungnur MED (Mittelmeer)
Tiefenbereich~50–200 m
Länder mit Vorkommenin den vorliegenden Quelldaten nicht angegeben
BedrohungenFischerei (Schleppnetze, Dredgen) als Hauptfaktor
Qualitätsindikatorenkeine allgemein vereinbarten; Artenabundanz als Hilfsgröße
Wiederherstellungshinweisein den vorliegenden Quelldaten nicht angegeben

Diese Tabelle verdeutlicht die erheblichen Kenntnislücken, die für viele marine Tiefenlebensräume typisch sind. Die Einstufung als „Data Deficient“ ist ein wissenschaftlicher Mahnruf, mehr Ressourcen in die Erforschung und Überwachung dieses Biotoptys zu investieren.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Was genau versteht man unter „MD35 Communities of Mediterranean lower circalittoral coarse sediments“?

Es handelt sich um die Lebensgemeinschaften auf Grobsedimentböden (Grobsand, Kies, Schill) im unteren Zirkalitoral des Mittelmeers, also in küstenfernen Tiefen bis etwa 200 Meter. Der Biotop wird von grabenden Polychaeten und Muscheln dominiert und ist artenreicher als vergleichbare flachere Bereiche.

2. Ist dieser Lebensraum durch die FFH-Richtlinie geschützt?

Nein, MD35 ist nicht im Anhang I der Richtlinie 92/43/EWG aufgeführt und fällt daher nicht unter den Schutzstatus der FFH-Richtlinie. Es existiert dementsprechend auch kein offizieller Erhaltungszustand nach Artikel 17.

3. Warum ist der Lebensraum in der Roten Liste als „Data Deficient“ eingestuft?

Die Datenlage reicht nicht aus, um eine belastbare Gefährdungseinschätzung vorzunehmen. Das liegt vor allem an der schweren Zugänglichkeit der tiefen Offshore-Habitate und dem Mangel an systematischen Monitoringprogrammen. Bekannte Beeinträchtigungen durch Grundfischerei deuten jedoch auf eine potenzielle Gefährdung hin.

4. Welche typischen Arten findet man in diesem Biotop?

Charakteristisch sind unter anderem der Vielborster Glycera tesselata, die Muschel Lentidium mediterraneum, der Schlangenstern Amphipholis squamata, die Seeigel Spatangus purpureus und Sphaerechinus granularis sowie das Lanzettfischchen Branchiostoma lanceolatum. Eine vollständige Liste ist dem Artikel zu entnehmen.

5. Kann man diesen Biotoptyp im Garten oder in der Kommune nachbilden?

Eine direkte Nachbildung ist nicht möglich, da es sich um einen tiefen, marinen Offshore-Lebensraum des Mittelmeers handelt. Der Wert für den Naturschutz liegt im Bewusstsein über die Auswirkungen von Fischerei und im Schutz dieser empfindlichen Meeresböden durch politische Maßnahmen und Konsumentscheidungen.


Quellen

Alle Aussagen stammen aus den genannten offiziellen Quelldaten. Wo Informationen nicht vorlagen, wurde dies transparent als „in den vorliegenden Quelldaten nicht angegeben“ gekennzeichnet.

Häufige Fragen

Was genau versteht man unter „MD35 Communities of Mediterranean lower circalittoral coarse sediments“?

Es handelt sich um die Lebensgemeinschaften auf Grobsedimentböden (Grobsand, Kies, Schill) im unteren Zirkalitoral des Mittelmeers, also in küstenfernen Tiefen bis etwa 200 Meter. Der Biotop wird von grabenden Polychaeten und Muscheln dominiert und ist artenreicher als vergleichbare flachere Bereiche.

Ist dieser Lebensraum durch die FFH-Richtlinie geschützt?

Nein, MD35 ist nicht im Anhang I der Richtlinie 92/43/EWG aufgeführt und fällt daher nicht unter den Schutzstatus der FFH-Richtlinie. Es existiert dementsprechend auch kein offizieller Erhaltungszustand nach Artikel 17.

Warum ist der Lebensraum in der Roten Liste als „Data Deficient“ eingestuft?

Die Datenlage reicht nicht aus, um eine belastbare Gefährdungseinschätzung vorzunehmen. Das liegt vor allem an der schweren Zugänglichkeit der tiefen Offshore-Habitate und dem Mangel an systematischen Monitoringprogrammen. Bekannte Beeinträchtigungen durch Grundfischerei deuten jedoch auf eine potenzielle Gefährdung hin.

Welche typischen Arten findet man in diesem Biotop?

Charakteristisch sind unter anderem der Vielborster Glycera tesselata, die Muschel Lentidium mediterraneum, der Schlangenstern Amphipholis squamata, die Seeigel Spatangus purpureus und Sphaerechinus granularis sowie das Lanzettfischchen Branchiostoma lanceolatum.

Kann man diesen Biotoptyp im Garten oder in der Kommune nachbilden?

Eine direkte Nachbildung ist nicht möglich, da es sich um einen tiefen, marinen Offshore-Lebensraum des Mittelmeers handelt. Der Wert für den Naturschutz liegt im Bewusstsein über die Auswirkungen von Fischerei und im Schutz dieser empfindlichen Meeresböden durch politische Maßnahmen und Konsumentscheidungen.

Quellen