Bild folgtKI-generierte IllustrationAcrossus rufipes
Auch bekannt als: Rotfüßiger Dungkäfer
heimisch Deutschland
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Der Rotfuss (Acrossus rufipes) ist ein etwa neun bis dreizehn Millimeter langer Käfer mit einer länglich-ovalen Körperform, glänzend schwarzen Deckflügeln und auffallend rötlich-braunen Beinen. In deinem Garten entdeckst du diesen Vertreter der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) meist in der Nähe von Komposthaufen oder auf Rasenflächen. Als typischer Zersetzer (Destruent) übernimmt er eine unverzichtbare Funktion im Stoffkreislauf, indem er organisches Material abbaut. Die erwachsenen Tiere ernähren sich vorwiegend von tierischen Ausscheidungen oder faulenden Pflanzenteilen. Auch die Larven entwickeln sich verborgen im Boden oder in organischen Resten und wandeln diese in nährstoffreichen Humus um. Diese Lebensweise macht den Käfer zu einem nützlichen Bodenverbesserer, der die Bodenstruktur auflockert. Oft fliegen die Tiere in warmen Nächten zum Licht und landen dann auf Terrassen. Du kannst den Rotfuss fördern, indem du in deinem Garten auf chemische Bodenbehandlungen verzichtest. Ein naturnah geführter Kompost und das Belassen von Mulchschichten bieten ihm ideale Bedingungen. So unterstützt du ein gesundes Bodenleben ohne zusätzlichen Aufwand.
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Dieser Käfer ist für Menschen vollkommen harmlos, er beißt nicht und besitzt kein Gift. Er ist ein reiner Nützling im Gartenökosystem und kein Schädling an Kulturpflanzen, weshalb keine Abwehrmaßnahmen erforderlich sind.
Innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera) wird der Rotfuss in die Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) eingeordnet. Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich und die Schweiz, wobei er als heimische Art weit verbreitet ist. Die Tiere erreichen eine Körpergröße von 9 bis 13 Millimetern und zeichnen sich durch ihre rötlichen Beine aus. Er führt eine dämmerungs- und nachtaktive Lebensweise und ist besonders in weidetierstarken Landschaften oder gärtnerischen Anlagen mit hohem Anteil an organischer Substanz zu finden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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