Bild folgtKI-generierte IllustrationAeschynomene indica
Auch bekannt als: Aeschynomene indica
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Auffällig sind bei der Indischen Schampflanze (Aeschynomene indica) vor allem ihr grazil aufrechter Wuchs und die fein gefiederten Blätter, die ihr eine fast farnartige Optik verleihen. In Deinem Naturgarten setzt sie als krautige Pflanze mit einer präzisen Wuchshöhe von 0.87 m Strukturakzente, ohne zu verholzen (keine Bildung von dauerhaftem Holzgewebe). Da sie schwere Samen produziert, die oft durch Tiere verbreitet werden, trägt sie zur natürlichen Dynamik Deines Gartens bei. Auch wenn spezifische Insektendaten fehlen, bereichert sie als Mitglied der Hülsenfrüchtler die Bodenökologie. Du wirst Freude daran haben, wie diese Pflanze sommerliche Leichtigkeit in Deine Beete bringt.
Grazile Leichtigkeit: Die Indische Schampflanze erreicht genau 0.87 m Höhe.
Die ökologische Bedeutung der Indischen Schampflanze liegt vor allem in ihrer Samenbildung. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 7.3993 mg produziert sie relativ schwere Samen. Diese werden nach aktuellen Erkenntnissen vorwiegend über kurze Distanzen oder durch Tiere verbreitet, was die Vernetzung kleiner Lebensräume im Garten fördert. Da sie zu den Hülsenfrüchtlern zählt, kann sie zur Verbesserung der Bodenqualität beitragen. Vögel profitieren im Winter von den Samen, die als energiereiche Nahrung dienen, während die dichte Blattsubstanz kleineren Lebewesen am Boden Versteckmöglichkeiten bietet.
Die Indische Schampflanze ist ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen oder Haustiere frei herumlaufen, ist daher Vorsicht geboten. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende Dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.866 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Pflanze ihre volle Höhe von 0.87 m erreicht.
Pflanze sie idealerweise im Frühjahr zwischen März und Mai, sobald der Boden offen und frostfrei ist.
Achte auf einen gut durchlässigen Boden; eine Drainage (Schicht aus Kies oder Sand zur Vermeidung von Staunässe) ist vorteilhaft.
Halte die Erde gleichmäßig feucht, da sie als krautiges Gewächs empfindlich auf extreme Trockenheit reagieren kann.
Ein Rückschnitt ist im Spätherbst unkompliziert, da die Pflanze nicht verholzt.
Die Vermehrung geschieht durch Selbstaussaat der schweren Samen, die meist durch Tierverbreitung oder Schwerkraft verteilt werden.
Da sie nicht kindersicher ist, sollte der Pflanzplatz mit Bedacht gewählt werden.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt ähnliche Lichtbedürfnisse und bietet einen schönen farblichen Kontrast.
Die Indische Schampflanze (Aeschynomene indica) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Als krautige Pflanze bleibt sie flexibel und stirbt nach der Vegetationsperiode oberirdisch ab. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst oft wechselfeuchte Standorte, wobei sie durch ihren breitblättrigen Blatttyp auffällt. Mit einer festen Wuchshöhe von 0.87 m ordnet sie sich perfekt in die mittlere Etage einer Pflanzung ein. Die Vermehrung erfolgt über Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen), die mit etwa 7,4 mg vergleichsweise schwer sind und daher meist im Nahbereich der Pflanze verbleiben.
2 Videos zu Aeschynomene indica
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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