Bild folgtKI-generierte IllustrationAlisma gramineum
Auch bekannt als: Alisma gramineum, Grasartiger Froschlöffel
An den schmalen, grasartigen Unterwasserblättern und den zierlichen, dreizähligen Blüten lässt sich der Grasblättrige Froschlöffel (Alisma gramineum) sofort erkennen. Diese seltene Art ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 3 (gefährdet) geführt wird und somit aktiv zum Artenschutz beiträgt. Da sie indigen (einheimisch) ist, fügt sie sich perfekt in unsere Ökosysteme ein und besiedelt Nischen in der Uferzone, die viele andere Pflanzen meiden. Mit ihrem Wuchs bietet sie Struktur in flachen Gewässerbereichen. Wenn du einen Teich oder eine feuchte Senke hast, kannst du mit dieser Pflanze einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der regionalen Biodiversität leisten.
Rote-Liste-Art für deinen Teich: Filigrane Schönheit auf genau 0,23 m Höhe.
Der Grasblättrige Froschlöffel spielt eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge der Uferzone. Da er nach aktuellen Daten als gefährdet (Rote Liste 3) gilt, ist jedes Vorkommen im Garten ein kleiner Trittstein für den Erhalt der Art. Die Pflanze lebt in einer AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen), was die Bodenstabilität im Wasser-Land-Übergang fördert. Durch seine sehr leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) von 0,4197 mg nutzt er Wind und Wasserwege, um neue Lebensräume zu erschließen. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten hier fehlen, dient das dichte Blattwerk im Flachwasser oft als Versteck und Laichplatz für einheimische Amphibien.
In Bezug auf die Garteneigenschaften wird der Grasblättrige Froschlöffel als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine spezifischen Giftnotrufdaten vorliegen, solltest du beim Umgang in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht walten lassen und den Verzehr von Pflanzenteilen verhindern. Er passt wunderbar in naturnahe Zonen, die ohnehin etwas abseits der Hauptspielflächen liegen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.233 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7: mindestens 6 Stunden direkte Sonne).
Der Boden muss dauerhaft feucht bis nass sein (Feuchtewert 10: Sumpf- oder Flachwasserzone).
Achte auf einen normalen Gartenboden (Mittelzehrer: benötigt mäßige Nährstoffmengen).
Die Pflanzung erfolgt idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Mit einer Wuchshöhe von genau 0,23 m bleibt die Pflanze kompakt und eignet sich gut für den Teichrand.
Der Boden sollte neutral bis schwach sauer sein (Reaktionswert 6).
Da die Samen mit 0,4197 mg sehr leicht sind, erfolgt die Vermehrung oft über Wind- oder Wasserfernreizung.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) – sie teilt die Vorliebe für nasse Standorte und ergänzt das feine Blattwerk des Froschlöffels durch ihre kräftigen Stiele.
Der Grasblättrige Froschlöffel (Alisma gramineum) gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Standorte wie Schlammufer oder flache Gewässerzonen. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder ohne menschliches Zutun einwanderte) ist er fest in unserer Flora verankert. Morphologisch auffällig ist seine Wuchsform als krautige, nicht verholzte Pflanze, die sowohl Überwasser- als auch Unterwasserblätter ausbilden kann, wobei die Blattfläche stolze 4825,48 mm² erreichen kann.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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