Bild folgtKI-generierte IllustrationAlyssum gmelinii
Auch bekannt als: Alyssum montanum subsp. gmelinii
Auffällig sind die leuchtend goldgelben Blütenpolster und das silbrig-graue Laub, die das Felsen-Steinkraut (Alyssum gmelinii) zu einem Highlight im Steingarten machen. Als echter Hungerkünstler besiedelt es Standorte, die für die meisten anderen Pflanzen zu trocken und nährstoffarm sind. Es ist ein wertvoller Baustein für spezialisierte Lebensräume wie Trockenmauern oder sonnige Felsfluren und fördert so die ökologische Nischenbildung. Da es an extrem karge Bedingungen angepasst ist, hilft es Ihnen, selbst schwierigste Gartenbereiche sinnvoll und naturnah zu begrünen. Wenn Sie eine robuste und charakterstarke Pflanze für Ihre sonnigste Ecke suchen, machen Sie mit dieser Art alles richtig.
Der goldene Hungerkünstler für Ihre trockensten Mauern und sonnigsten Plätze.
Als Spezialist für extrem karge Standorte besetzt das Felsen-Steinkraut eine wichtige ökologische Nische im Garten. Es besiedelt trockene Grenzstandorte wie Mauerritzen oder Schotterflächen, an denen kaum andere heimische Pflanzen überdauern können. Durch seine Blütezeit im Frühjahr bietet es eine verlässliche Ressource in einem Zeitraum, in dem viele andere Magerwiesenpflanzen noch nicht blühen. Die Pflanze trägt zur Stabilisierung von Rohböden bei und fördert die floristische Vielfalt auf nährstoffarmen Flächen. Da sie auf Dünger empfindlich reagiert, ist sie eine ideale Zeigerpflanze für den Erhalt von wertvollen Magerrasen-Biotopen im Siedlungsraum.
Bitte beachte, dass das Felsen-Steinkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren empfiehlt es sich, die Pflanze an unzugänglichen Stellen wie beispielsweise in den oberen Lagen einer Trockenmauer zu platzieren. Schwere Vergiftungen sind nicht bekannt, dennoch sollte der Kontakt vorsorglich überwacht werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens 6 bis 8 Stunden direkter Sonne pro Tag (Lichtwert 9).
Der Boden sollte sehr nährstoffarm sein; verzichte komplett auf Düngemittel (Schwachzehrer).
Achte auf einen sehr trockenen Untergrund und vermeide jede Form von Staunässe (Feuchtewert 2).
Sorge für einen hervorragenden Wasserabzug, beispielsweise durch die Beigabe von Sand oder Kies.
Die ideale Pflanzzeit ist das Frühjahr von März bis Mai oder der Herbst ab September.
Gießen ist nur in der ersten Anwachsphase oder bei extremen Hitzeperioden über mehrere Wochen nötig.
Ein Rückschnitt nach der Blüte hilft der Pflanze, ihre kompakte Polsterform zu bewahren.
Gute Partnerin: Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie teilt die Vorliebe für extrem trockene Magerstandorte und ergänzt die gelbe Blüte ökologisch sinnvoll.
Das Felsen-Steinkraut (Alyssum gmelinii) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felsfluren auf neutralen bis schwach sauren Böden. Charakteristisch sind die vierzähligen Blüten und die schmalen Blätter, die durch eine dichte Behaarung silbrig schimmern. Diese anatomische Besonderheit dient als Verdunstungsschutz an den exponierten Standorten der gemäßigten Klimazone.
1 Video zu Felsen-Steinkraut
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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