Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena taraxaci
heimisch in Deutschland
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Die Löwenzahn-Dörnchensandbiene ist eine spezialisierte Wildbienenart, die sich durch ihre spezifische Anpassung an bestimmte Pollenquellen auszeichnet. Als oligolektische Art ist sie in ihrer Ernährung auf den Pollen einer sehr begrenzten Auswahl an Pflanzenfamilien angewiesen, was sie besonders anfällig für Veränderungen in ihrem Lebensraum macht. Diese Insekten legen ihre Nester bevorzugt im Boden an, wo sie in selbst gegrabenen Gängen ihre Brut versorgen. Da die Art in Deutschland als extrem selten eingestuft ist, stellt jeder naturnahe Garten einen wertvollen Rückzugsort dar. Du kannst die Ansiedlung fördern, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und ungestörte, sandige Bodenstellen im Garten belässt. Auch das Belassen von Totholz und die Förderung einer vielfältigen, heimischen Flora unterstützen die Lebensbedingungen für solche spezialisierten Wildbienen. Da die Art auf ein kontinuierliches Angebot an Nahrung angewiesen ist, hilft ein Verzicht auf häufiges Mähen, um die benötigten Ressourcen zu erhalten. Ein strukturreicher Garten mit offenen Bodenstellen bietet die besten Voraussetzungen für das Überleben dieser seltenen Art. Durch den Schutz dieser Lebensräume leistest du einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der lokalen Biodiversität.
Die Aktivitätsphase der Löwenzahn-Dörnchensandbiene ist eng an das Blühangebot ihrer spezialisierten Futterpflanzen gekoppelt, wobei die Hauptaktivität im Frühjahr stattfindet.
Die Löwenzahn-Dörnchensandbiene ist ein friedfertiger Bestäuber und stellt für den Menschen keine Gefahr dar, da sie nicht aggressiv ist. Als extrem seltene Art genießt sie einen besonderen Schutzstatus und sollte in ihrem Bestand durch naturnahe Gartenpflege gefördert werden.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
oligolektisch
Generationen/Jahr
univoltin
Die Löwenzahn-Dörnchensandbiene (Andrena taraxaci) gehört zur Familie der Andrenidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Teilen von Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein heimisch. Als oligolektische Wildbiene ist sie auf eine spezialisierte Nahrungsquelle angewiesen und gilt in Deutschland als extrem selten.
•SAFEGUARD Pollinator Traits — CC BY 4.0SAFEGUARD Pollinator Traits contributors (wild-bee release 2024-09-22; hoverfly release 2024-03-26).
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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