Bild folgtKI-generierte IllustrationAnser serrirostris
Auch bekannt als: Tundra Saatgans
heimisch Deutschland
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Die Tundrasaatgans (Anser serrirostris) erkennst du an ihrem dunkelbraunen Gefieder, den hell gesäumten Federn und dem kräftigen Schnabel mit einer markanten orangefarbenen Binde. Ihr Ruf ist ein tiefes, oft zweisilbiges Trompeten, das du meist von großen Trupps am Himmel hörst. In deinem Garten wird sie nur selten landen, es sei denn, du wohnst an weitläufigen Wasserflächen oder großen Wiesen. Dieser Vogel ist ein reiner Pflanzenfresser (Tier, das sich ausschließlich von pflanzlicher Kost ernährt) und sucht seine Nahrung auf offenen Flächen. Als Bodenbrüter (Vogel, der sein Nest direkt auf der Erde errichtet) zieht sie zur Fortpflanzung in die arktische Tundra. Bei uns ist sie ein klassischer Zugvogel (Vogel, der jahreszeitlich zwischen Brut- und Winterquartier wechselt), der hier vor allem überwintert. Du kannst diesen Gästen helfen, indem du auf großen Wiesenflächen für Ruhe sorgst und Störungen vermeidest. Eine klassische Winterfütterung im Garten ist für diese Wildgänse nicht geeignet, da sie weite, offene Landschaften bevorzugen. Da sie sehr wachsam sind, meiden sie die Nähe von Gebäuden oder engen Heckenstrukturen. Beobachte sie am besten aus der Ferne, wenn sie in beeindruckenden Keilformationen über dein Grundstück ziehen.
Die Tundrasaatgans ist als heimische Vogelart geschützt und darf nicht gestört werden. Da sie in unseren Breiten nicht brütet, besteht keine Gefahr, versehentlich ein Nest im Garten zu beschädigen. Bitte achte darauf, rastende Trupps auf Feldern nicht aufzuschrecken, da der Fluchtflug im Winter lebensnotwendige Energiereserven verbraucht.
Körper
Gewicht
2933 g
Max. Lebensalter
25.6 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
5, 1× pro Jahr
Bebrütungsdauer
28 Tage
Ausflugalter
56 Tage
Geschlechtsreife
~3 Jahre
Die Tundrasaatgans gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz als regelmäßiger Wintergast heimisch. Taxonomisch wurde sie erst vor einiger Zeit als eigene Art von der Waldsaatgans (Anser fabalis) abgegrenzt, von der sie sich durch einen kürzeren Schnabel unterscheidet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst die nordsibirische Tundra, während sie die kalte Jahreszeit in Mitteleuropa verbringt. Diese Gänseart lebt sehr gesellig und bildet außerhalb der Brutzeit große Gemeinschaften mit Artgenossen.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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