Bild folgtKI-generierte IllustrationAquilegia vulgaris subsp. vulgaris
Auch bekannt als: Aquilegia vulgaris subsp. vulgaris
An den charakteristischen, glockenförmigen Blüten mit ihren nach hinten gerichteten Spornen lässt sich die Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris subsp. vulgaris) sofort erkennen. Als heimische (indigene) Art ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil naturnaher Gärten und steht bereits auf der Vorwarnliste (V) der Roten Liste, was ihre Ansiedlung besonders wertvoll macht. Mit einer Wuchshöhe von 0.55 m passt sie ideal in Beete, die den Charme einer lichten Waldwiese versprühen sollen. Durch ihre Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen (Mykorrhiza) ist sie bestens vernetzt. Schau doch mal genau hin, wie sie im Halbschatten ihre zarten Blüten entfaltet.
Heimische Kostbarkeit mit 0.55 m Höhe: Ein Muss für den lichten Schattengarten.
Obwohl für diese Art keine spezifischen Bestäuberbeziehungen in den Daten vorliegen, ist sie als indigene (einheimische) Pflanze tief in das lokale Ökosystem eingebunden. Ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen, verbessert die Bodenstruktur und Nährstoffdynamik in deinem Garten. Die Ausbreitungsstrategie ist bemerkenswert: Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 1.4875 mg nutzt sie den Wind, um auch entferntere Gartenbereiche zu besiedeln. Da sie auf der Vorwarnliste (V) der Roten Liste geführt wird, dient dein Garten als wichtiger Trittsteinbiotop für den Erhalt dieser Art.
Die Gewöhnliche Akelei ist nicht kindersicher, da sie als giftig eingestuft wird. Alle Pflanzenteile können bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen. Achte besonders auf kleine Kinder und Haustiere im Garten. Im Notfall kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.55 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen Platz im Halbschatten, da sie direkte Mittagssonne meidet.
Boden: Sie benötigt frischen (mäßig feuchten) Boden; achte darauf, dass die Erde nie ganz austrocknet.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer (Pflanze mit moderatem Nährstoffbedarf) gedeiht sie in normalem Gartenboden ohne zusätzliche Düngung.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Wuchs: Plane mit einer fixen Wuchshöhe von 0.55 m, um sie im Beet passend zu platzieren.
Pflege: Lass die verblühten Stängel stehen, damit sich die leichten Samen (1.4875 mg) im Garten verteilen können.
Bodenkontakt: Die Pflanze geht eine Symbiose mit Bodenpilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza) ein; verzichte daher auf chemische Bodenhilfsstoffe.
Pflanzpartner: Kombiniere sie mit dem Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) – beide lieben das Lichtspiel lichter Standorte.
Die Gewöhnliche Akelei gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) in der Ordnung der Hahnenfußartigen. Sie ist in unserer Region als Indigen oder Archäophyt (eine vor langer Zeit eingewanderte Art) eingestuft und besiedelt natürlicherweise lichte Wälder und Säume. Morphologisch zeichnet sie sich als krautige, nicht verholzte Pflanze mit einer Blattfläche von 3108.14 mm² aus. Ihre Samen sind mit 1.4875 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Sie ist eine typische Vertreterin der mäßig feuchten Halbschatten-Standorte.
2 Videos zu Gewöhnliche Akelei
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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