Bild folgtKI-generierte IllustrationAstragalus frigidus
Auch bekannt als: Phaca frigida
Du erkennst den Gletscher-Tragant an seinen charakteristisch nickenden, blassgelben Schmetterlingsblüten und den kräftig grünen, gefiederten Blättern. Diese seltene Schönheit ist perfekt für deinen Garten, wenn du alpine Lebensräume nachbilden möchtest. Als Hülsenfrüchtler (Hülsenfrüchtler) reichert er den Boden über Symbiosen an seinen Wurzeln ganz natürlich mit Stickstoff an. Da er in der Natur auf kargen Standorten vorkommt, bringt er echte Gebirgsatmosphäre in dein Beet und unterstützt die Bodenökologie. Wenn du ein Herz für alpine Raritäten hast, die auch mit kühleren Temperaturen bestens zurechtkommen, machst du mit dieser Pflanze alles richtig.
Ein seltener Eiszeit-Überlebender für deinen kalkreichen Steingarten.
Der Gletscher-Tragant leistet einen wertvollen Beitrag zur Bodenökologie deines Gartens. Als Hülsenfrüchtler lebt er in Symbiose mit Knöllchenbakterien (stickstofffixierende Bakterien), die den Boden auf natürliche Weise mit Nährstoffen anreichern. In der freien Natur ist er als heimische Art ein fester Bestandteil alpiner Pflanzengesellschaften und fördert die Bodengesundheit an kargen Standorten. Mit seiner Blütezeit im Hochsommer bietet er ein wichtiges Nahrungsangebot in Gebirgslagen. Seine Samen dienen nach der Reife als proteinreiche Nahrung für die spezialisierte Tierwelt kühler Bergregionen.
Bitte beachte, dass der Gletscher-Tragant als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Arten seiner Gattung kann er Stoffe enthalten, die bei Verzehr unverträglich sind. Achte in Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren darauf, dass keine Pflanzenteile verschluckt werden. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.203 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), damit sich die Blüten zwischen Juli und August optimal entwickeln.
Der Boden sollte mager (Schwachzehrer) und kalkreich (basisch) sein; mische bei Bedarf Kalksplitt in das Pflanzloch.
Achte auf eine moderate Bodenfeuchte (frisch), vermeide aber unbedingt Staunässe durch eine gute Drainage (Wasserabzug).
Pflanze den Tragant idealerweise im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst (September bis zum Frost).
Halte die Wuchshöhe von 0,2 m im Blick und setze ihn in den Vordergrund deines Alpinums.
Da die Pflanze nicht verholzt, zieht sie sich im Winter komplett in den Boden zurück; ein Rückschnitt ist nicht zwingend nötig.
Gute Partnerin: Silberwurz (Dryas octopetala) – sie teilt die Vorliebe für kalkreiche, alpine Standorte und bildet einen dekorativen Bodenteppich.
Der Gletscher-Tragant (Astragalus frigidus) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in den Hochgebirgen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt alpine Rasen und Felsschutt auf kalkhaltigem Untergrund. Typisch für diese krautige Pflanze ist der aufrechte, unverholzte Wuchs mit einer Höhe von genau 0,2 m. Als Glazialrelikt (Überbleibsel aus der Eiszeit) ist er perfekt an kühles Klima angepasst. Seine Blüten stehen in kurzen Trauben und zeigen die für Schmetterlingsblütler typische Form aus Fahne, Flügeln und Schiffchen.
2 Videos zu Gletscher-Tragant
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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