Bild folgtKI-generierte IllustrationAucuba japonica
Auch bekannt als: Goldorange, Japanische Aukube, Japanische Goldorange
An ihren ledrigen, oft gelb gesprenkelten Blättern lässt sich die Japanische Aukube (Aucuba japonica) sofort erkennen. Dieser immergrüne Strauch (eine verholzende Pflanze) erreicht eine Höhe von genau 2.0 m und bringt Struktur in schattige Gartenbereiche. Da für diese Art in der Datenbank keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, lässt sich über den direkten Nutzen für heimische Insekten wie Wildbienen wenig sagen. Dennoch bietet sie durch ihr dichtes Laub ganzjährig wertvollen Rückzugraum für die heimische Fauna. Da sie als nicht kindersicher eingestuft ist, solltest du bei der Wahl des Standorts in deinem Garten umsichtig planen.
Immergrüner Strukturgeber: Die Japanische Aukube bietet Schutz auf genau 2.0 m.
Nach aktuellen Daten liegen für die Japanische Aukube keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern oder Schmetterlingsraupen vor. Als immergrüne, verholzte Pflanze übernimmt sie im Garten jedoch wichtige strukturelle Funktionen. Das dichte Blattwerk bietet Vögeln und kleinen Säugetieren ganzjährigen Schutz vor Prädatoren (Fressfeinden) und Witterungseinflüssen. Mit einer Wuchshöhe von 2.0 m trägt sie zur vertikalen Schichtung des Gartens bei, was die Biodiversität auf verschiedenen Ebenen fördert. Auch wenn keine Nektardaten verzeichnet sind, verbessert der Strauch das Mikroklima im Schattenbereich.
Die Japanische Aukube ist als nicht kindersicher eingestuft, da Pflanzenteile bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können. Sollten Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze gegessen haben, wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Wähle den Standort im Garten daher am besten außerhalb von Spielflächen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Setze den Strauch an einen halbschattigen bis schattigen Platz, da die großen Blätter in praller Sonne verbrennen können.
Pflanze die Aukube idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Der Boden sollte humos und gut durchlässig sein; vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelraum).
Plane für den Wuchs ausreichend Platz ein, da die Pflanze genau 2.0 m hoch und ähnlich breit wird.
Da sie verholzt (Zweige aus Holz bildet), ist sie sehr stabil und benötigt kaum stützende Maßnahmen.
Ein Rückschnitt ist selten nötig, kann aber im zeitigen Frühjahr zur Formkorrektur erfolgen.
Achte auf eine gleichmäßige Wasserversorgung, besonders in trockenen Sommern.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) — er ist heimisch, liebt den Schatten und ergänzt das dichte Laub der Aukube optisch ideal.
Die Japanische Aukube (Aucuba japonica) gehört zur Familie der Garrygewächse (Garryaceae) und stammt ursprünglich aus den Bergwäldern Ostasiens. In Mitteleuropa findet man sie häufig als robusten Zierstrauch in Gärten und Parkanlagen, wo sie das Unterholz (die Schicht unter den Baumkronen) bereichert. Morphologisch ist sie als breitblättriger (mit flächigen Blättern ausgestatteter), verholzter Strauch charakterisiert. Mit einer Blattfläche von über 7000 mm² ist sie optimal an lichtarme Standorte angepasst und erreicht eine konstante Wuchshöhe von 2.0 m.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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