Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Brachystomatidae
Fabricius, 1794
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Brachystoma vesiculosum ist eine Insektenart aus der Ordnung der Diptera, also der Zweiflügler, die sich durch ihre spezifische Körpergestalt innerhalb dieser Gruppe auszeichnet. In Deutschland gilt diese Art aktuell als ausgestorben, was ihren Status in der Roten Liste mit der Kategorie 0 definiert. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Pflanzen vorliegen, lässt sich die allgemeine Lebensweise dieser Insektengruppe als räuberisch oder saprophag, also von zerfallender organischer Substanz lebend, beschreiben. Die ökologische Rolle solcher Arten ist oft eng mit der Zersetzung von Biomasse oder der Regulation anderer Insektenpopulationen verknüpft. Für den Erhalt seltener Insektenarten sind in der modernen Gartenkultur vor allem der Verzicht auf chemische Pestizide sowie die Bereitstellung naturnaher Strukturen wie Totholz und Laubschichten von zentraler Bedeutung. Diese Maßnahmen fördern die strukturelle Vielfalt, die für viele spezialisierte Dipteren als Lebensraum essenziell ist. Ein bewusster Umgang mit dem Gartenboden unterstützt zudem die Entwicklung von Larven, die häufig auf feuchte oder organisch reiche Substrate angewiesen sind. Der Schutz der Biodiversität beginnt bei der Förderung solcher Kleinstrukturen, die als Rückzugsorte für gefährdete Insekten dienen können.
Von Brachystoma vesiculosum geht keine Gefahr für den Menschen aus, da die Art weder sticht noch beißt. Da sie in Deutschland als ausgestorben gilt, ist eine Begegnung im Garten äußerst unwahrscheinlich.
Brachystoma vesiculosum gehört zur Familie der Brachystomatidae innerhalb der Ordnung der Diptera. Die Art ist in Deutschland heimisch, wird dort jedoch als ausgestorben geführt. Als Vertreter der Zweiflügler weist sie die typischen Merkmale dieser Insektengruppe auf, wobei die genaue Lebensweise aufgrund der Seltenheit und des Aussterbestatus nur schwer zu dokumentieren ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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