Bild folgtKI-generierte IllustrationBrassica hilarionis
Brassica hilarionis verrät sich durch ihre auffällig breiten, kräftigen Laubblätter, die sofort an die Verwandtschaft mit unseren bekannten Kohlarten erinnern. In deinem Naturgarten ist dieser heimische Kreuzblütler (Brassicaceae) eine wertvolle Bereicherung für die Struktur und Artenvielfalt. Da die Pflanze in Deutschland heimisch ist, bietet sie eine natürliche Nahrungsgrundlage für spezialisierte Insekten der Offenlandschaft. Auch wenn wir keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen haben, sind solche Wildkohlarten oft wichtige Anlaufstellen für heimische Weißlinge (Pieridae). Mit ihrer robusten Art ist sie eine spannende Wahl für Gärtner, die gerne seltene heimische Schätze pflegen. Du tust der lokalen Natur einen großen Gefallen, wenn du ihr einen passenden Platz schenkst.
Ein heimisches Kraftpaket mit markanten Blättern für deinen Naturgarten.
Als heimischer Kreuzblütler erfüllt Brassica hilarionis eine wichtige Funktion im lokalen Ökosystem. Die großen, breitblättrigen Blätter erzeugen in Bodennähe ein kühleres Mikroklima, das nützlichen Laufkäfern (Carabidae) Schutz vor Austrocknung bietet. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, lässt sich die genaue Anzahl profitierender Wildbienenarten nicht exakt beziffern. Dennoch ist bekannt, dass die Gattung Brassica allgemein als Eiablageplatz für verschiedene Falter dient. Im Winter bieten die markanten Stängel wertvolle Strukturen für Gliedertiere (Insekten und Spinnen), die dort in der kalten Jahreszeit überdauern können.
Bitte achte darauf, dass Brassica hilarionis als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen oder neugierige Haustiere herumlaufen, solltest du die Pflanze an einen unzugänglichen Ort setzen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten, da die Pflanze für eine kräftige Blattentwicklung viel Licht benötigt.
Der Boden sollte kalkhaltig und gut durchlässig sein; schwere Böden kannst du mit Sand abmagern (den Nährstoffgehalt senken und Durchlässigkeit erhöhen).
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen idealerweise von März bis Mai ins Freiland.
Pflanzzeit Herbst: Auch eine Pflanzung von September bis November ist möglich, solange der Boden offen ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 40 Zentimetern ein, damit sich die breiten Blätter gut entfalten können.
Vermeide unbedingt Staunässe (wenn Wasser im Boden steht und die Wurzeln ersticken), da dies die Wurzeln schädigt.
Lasse die Pflanzenteile über den Winter stehen, um Insekten einen geschützten Rückzugsort zu bieten.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie besiedelt ähnliche Böden und ergänzt das Beet ökologisch sinnvoll.
Brassica hilarionis gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) innerhalb der Ordnung der Senfartigen (Brassicales). In der Region Deutschland ist sie als heimische Art gelistet, wo sie bevorzugt auf kalkhaltigen Böden und an sonnigen Standorten gedeiht. Es handelt sich um eine nicht verholzende, krautige Pflanze, die durch ihre breitblättrige Morphologie (Form und Struktur) auffällt. Typisch für diese Gattung ist die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber trockeneren Witterungsbedingungen. Die Pflanze stellt ein wichtiges Bindeglied in der regionalen Flora dar, da sie eng mit unseren Kulturkohlarten verwandt ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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