Bild folgtKI-generierte IllustrationBromus pseudosecalinus
Auch bekannt als: Bromus pseudosecalinus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die namensgebenden, roggenähnlichen Blütenstände, die der Schein-Roggen-Trespe (Bromus pseudosecalinus) ihre charakteristische Gestalt verleihen. Dieses einheimische Gras ist ein wertvoller Baustein für artenreiche Gärten, da es spezialisierten Faltern wie dem Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) als wichtige Lebensgrundlage dient. In deinem Garten hilft sie dabei, die natürliche Struktur heimischer Magerwiesen nachzubilden und bietet Tieren Schutz. Wer dieses seltene Gras fördert, leistet einen echten Beitrag zum Artenschutz, da es in Deutschland auf der Roten Liste steht. Du wirst sehen, wie die zierlichen Halme Dynamik und Natürlichkeit in deine Beete bringen.
Wichtiger Rückzugsort für den seltenen Spiegelfleck-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine unverzichtbare Nahrungsquelle für verschiedene Dickkopffalter. Besonders der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) profitieren von ihrem Vorkommen. Auch für den Bunten Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) ist sie ein wichtiger Bestandteil des Lebensraums. Die Samen sind mit 2.96 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Im Winter dienen die stehengelassenen Halme und Samen als Versteck für Insekten und als Nahrung für kleine Singvögel. Durch die Pflanzung dieser gefährdeten Art stärkst du aktiv das ökologische Netzwerk in deiner Region.
Die Schein-Roggen-Trespe ist für Menschen und Haustiere ungiftig und gilt als gesundheitlich unbedenklich. Da die Samen feine Grannen (borstenartige Fortsätze) besitzen, sollten Kinder darauf hingewiesen werden, die Ähren nicht in den Mund zu nehmen, um lokale Reizungen zu vermeiden. Insgesamt ist sie eine völlig harmlose und bereichernde Ergänzung für den naturnahen Familiengarten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.424 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 9), an dem das Gras mindestens 6 Stunden direkte Sonne erhält.
Boden: Der Untergrund sollte kalkhaltig (basisch) sein; eine Gabe von Kalksplitt kann auf sauren Böden helfen.
Feuchtigkeit: Ein frischer, mäßig feuchter Boden ist ideal; vermeide jedoch extreme Staunässe.
Pflanzzeit: Setze junge Gräser am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer benötigt die Pflanze keine starke Düngung; normaler Gartenboden reicht völlig aus.
Pflege: Schneide die Halme erst im Spätwinter zurück, damit die Samen über die kalte Jahreszeit stehen bleiben.
Vermehrung: Das Gras verbreitet sich durch seine leichten Samen (Diasporen) von selbst über den Wind.
Pflanzpartner: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen kalkhaltigen Standorte bevorzugt.
Die Schein-Roggen-Trespe gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung der Trespen (Bromus). Als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 bei uns heimisch war) bevorzugt sie kalkhaltige (basische) und mäßig warme Standorte. Man findet sie natürlicherweise auf frischen Äckern oder in lückigen Wiesen mit moderater Nährstoffversorgung. Mit einer stabilen Wuchshöhe von exakt 0.42 m bleibt sie im Garten kompakt. Ihre breitblättrige Struktur unterscheidet sie von vielen anderen, eher feingliedrigen Gräsern ihrer Gattung.
2 Videos zu Schein-Roggen-Trespe
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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