Bild folgtKI-generierte IllustrationCarex leporina
Auch bekannt als: Carex leporina
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Hasenpfoten-Segge (Carex leporina) sind ihre namensgebenden Blütenstände, die wie kleine, bräunliche Hasenpfoten an den Halmen sitzen. Du erkennst sie an diesen eiförmigen, dichten Ährchen (Teilblütenstände der Gräser), die sich im Juni zeigen. In deinem Naturgarten ist sie wertvoll, da sie nach aktuellen Bestäubungsdaten als Raupenfutter für seltene Falter wie den Waldteufel (Lopinga achine) dient. Auch der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) profitiert direkt von ihrem Vorkommen. Wenn du eine feuchtere Stelle im Garten hast, machst du mit dieser heimischen Segge alles richtig. Schau sie dir mal genauer an, sie bringt eine wunderbare, wilde Struktur in deine Beete.
0,35 Meter pure Natur: Die Segge, die seltene Wiesenvögelchen glücklich macht.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Segge eine wichtige Ressource für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und der Schwarzkolbige Dickkopffalter (Thymelicus lineola) nutzen sie. Auch gefährdete Arten wie das Stromtal-Wiesenvögelchen (Coenonympha oedippus) und das Wald-Wiesenvögelchen (Coenonympha hero) profitieren von ihrem Vorkommen als Lebensraum. Die Ausbreitung erfolgt effizient über den Wind, da die Samen mit nur 0,5615 mg sehr leicht sind. Durch ihre AM-Mykorrhiza (eine Form der Wurzel-Pilz-Symbiose) verbessert sie zudem die Bodenstruktur. In den kalten Monaten bieten die stehengebliebenen Halme wertvollen Unterschlupf für überwinternde Insektenlarven.
Die Hasenpfoten-Segge wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Grund dafür sind die oft scharfkantigen Blätter der Seggen, an denen man sich bei unvorsichtiger Berührung kleine Schnittwunden zuziehen kann. Davon abgesehen ist die Pflanze ungiftig und kann bedenkenlos in naturnahen Gärten verwendet werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.345 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Lichtwert 7: Wähle für die Segge einen sonnigen Platz in deinem Garten.
Ellenberg Feuchtewert 7: Der Boden sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, da die Pflanze keine längere Trockenheit mag.
Bodenbeschaffenheit: Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) benötigt sie kaum zusätzlichen Dünger und gedeiht auf mageren bis normalen Böden.
Pflanzzeit: Setze die Segge idealerweise im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Pflanzabstand: Halte etwa 30 cm Abstand ein, damit sich die einzelnen Horste (Pflanzenbüschel) gut entfalten können.
Pflege: Ein Rückschnitt der alten Halme ist erst im späten Winter nötig, bevor der neue Austrieb beginnt.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch Selbstaussaat ihrer leichten Samen oder kann durch Teilung des Horstes verjüngt werden.
Gute Partnerin: Die Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi) – sie liebt ebenfalls feuchte Standorte und ergänzt die Segge ökologisch wie optisch hervorragend.
Die Hasenpfoten-Segge gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst feuchte Wiesen und Waldränder, wobei sie neutrale bis schwach saure Böden bevorzugt. Als sogenannte Horstsegge wächst sie in kompakten Büscheln und bildet keine langen Ausläufer (unterirdische Kriechsprosse), was sie im Garten gut kontrollierbar macht. Ein morphologisches Erkennungsmerkmal sind die dreikantigen Halme, die für diese Gattung typisch sind. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,35 m bleibt sie eher zierlich und fügt sich gut in die Krautschicht ein.
1 Video zu Hasenpfoten-Segge
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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