Bild folgtKI-generierte IllustrationCarthamus tinctorius
Auch bekannt als: Färberdistel, Färbedistel, Öldistel, Färbersaflor, Saflor, Safflor, Falscher Safran
Du erkennst die Färberdistel (Carthamus tinctorius) an ihren leuchtenden, pinselartigen Blütenköpfen in kräftigem Gelb oder Orange, die aus stacheligen Hüllblättern hervortreten. Mit ihrer Wuchshöhe von genau 0,74 m bringt sie Struktur und Farbe in sonnige Gartenbereiche. Da sie im Hochsommer blüht, bietet sie eine wertvolle Nahrungsquelle in einer Zeit, in der viele andere Arten bereits verblüht sind. Du machst alles richtig, wenn du diesen robusten Korbblütler als Ergänzung für deine trockenen Beete wählst. Lass die Pflanze nach der Blüte einfach stehen, damit die schweren Samen reifen können. Ein echter Gewinn für alle, die eine pflegeleichte und ökologisch wertvolle Pflanze suchen.
Leuchtende Farbtupfer im Hochsommer: Die robuste Distel mit 0,74 m Gartenstruktur.
Die Blütezeit erstreckt sich über die Monate Juli und August (Monat 7 bis 8), was sie zu einer wichtigen Futterpflanze im Hochsommer macht. Auch wenn keine spezifischen Beziehungsdaten vorliegen, locken die Korbblüten regelmäßig verschiedene Bestäuber an. Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von 35,055 mg produziert sie vergleichsweise schwere Samen. Diese fallen entweder direkt zu Boden oder werden durch Tiere über kurze Distanzen verbreitet. Diese energiereichen Samen dienen als wertvolle Nahrungsgrundlage für die heimische Fauna nach der Hauptsaison. Die Blattfläche von 1930,5 mm² trägt zudem zur Beschattung des Bodens bei.
Die Färberdistel wird als nicht kindersicher eingestuft. Grund dafür sind vor allem die harten, spitzen Blattränder, die bei Berührung zu schmerzhaften Stichen führen können. Es empfiehlt sich, bei der Gartenarbeit Handschuhe zu tragen und die Pflanze nicht direkt an schmalen Wegen zu platzieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.735 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze viel Licht für ihre Entwicklung benötigt.
Säe die Samen im Frühling zwischen April und Mai direkt an Ort und Stelle aus.
Der Boden sollte durchlässig und eher trocken sein; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Halte beim Säen einen ausreichenden Abstand ein, damit sich die 0,74 m hohe Pflanze gut verzweigen kann.
Eine zusätzliche Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da sie auf mageren Böden gut gedeiht.
Da sie nicht verholzt, stirbt die Pflanze nach der Samenreife im Herbst komplett ab.
Lass die verblühten Stängel über den Winter stehen, um den Boden zu schützen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie ist eine heimische Art, die ähnliche sonnige Standorte bevorzugt und das Nahrungsangebot für Bestäuber ergänzt.
Die Färberdistel (Carthamus tinctorius) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine einjährige, nicht verholzende krautige Pflanze. In unseren Breiten ist sie als alte Kulturpflanze bekannt und besiedelt bevorzugt Standorte, die einem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) entsprechen. Charakteristisch sind ihre breitblättrigen Blätter mit einer Fläche von etwa 1930,5 mm², die oft dornig gezähnt sind. Die Art ist perfekt an sonnige, offene Lebensräume angepasst und zeigt einen straff aufrechten Wuchs.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →