Bild folgtKI-generierte IllustrationCatocala elocata
Auch bekannt als: déplacée
An den leuchtend kaminroten Hinterflügeln mit der markanten schwarzen Binde lässt sich der Pappelkarmin (Catocala elocata) sofort erkennen. Du siehst diesen stattlichen Nachtfalter meist nur, wenn er aufgeschreckt wird, da seine graubraun marmorierten Vorderflügel auf Baumrinde perfekt getarnt sind. Mit einer Körpermasse von rund 0,15 Gramm gehört er zu den schwereren Vertretern seiner Art. Pro Jahr entwickelt sich lediglich eine Generation. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln in die tiefen Rindenritzen von Weichhölzern ab. Die Raupen fressen im Frühjahr ausschließlich an den Blättern der Schwarz-Pappel (Populus nigra) oder der Silber-Weide (Salix alba) – sie leben also monophag (auf eine eng begrenzte Auswahl an Futterpflanzen spezialisiert). Da der Falter eine warme Temperaturnische bevorzugt, fühlt er sich in sonnigen Gartenlagen besonders wohl. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Pappeln oder Weiden als Futterbäume erhältst. Die Überwinterung erfolgt als Ei direkt an der Baumrinde, wo die Nachkommen Frost und Kälte trotzen. Im Sommer suchen die Falter keine Blüten auf, sondern trinken an austretenden Baumsäften oder gärendem Fallobst.
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Völlig harmlos und ein seltener, gern gesehener Gartenbesucher. Der Pappelkarmin besitzt keinen Stachel und ist nicht giftig. Du solltest die Tiere jedoch nicht berühren, um die empfindliche Schuppenschicht ihrer Flügel nicht zu verletzen.
Körper
Körpergröße
large
Gewicht
0.147395971116804 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
monophagous
Temperatur
warm
Überwinterung
egg
Der Pappelkarmin gehört zur Familie der Erebidae (Eulenfalter) und ist ein typischer Vertreter der Gattung Catocala (Ordensbänder). In der Schweiz ist die Art heimisch, wird jedoch aufgrund ihrer speziellen Ansprüche an Lebensräume mit alten Pappelbeständen nur lokal nachgewiesen. Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv und zeichnen sich durch einen ausgeprägten Kontrast zwischen den tarnfarbenen Vorder- und den signalfarbenen Hinterflügeln aus. Mit ihrer beachtlichen Größe gehören sie zu den auffälligsten Erscheinungen der heimischen Nachtfalterfauna.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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