Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Spinnenart (Cebrennus herculis) fällt durch ihre beachtliche Körpergröße und die meist helle, sandfarbene Färbung sofort ins Auge. Diese zu den Riesenkrabbenspinnen (Sparassidae) gehörende Art lebt vorwiegend am Boden und baut keine typischen Fangnetze für den Beutefang. Stattdessen nutzt sie ihre Schnelligkeit und ein gut entwickeltes Sehvermögen, um nachts aktiv verschiedene Insekten und andere Wirbellose (Tiere ohne Rückgrat) zu jagen. Tagsüber verstecken sich die Tiere häufig in selbst gegrabenen Röhren im Sand oder unter flachen Steinen, um der Hitze zu entgehen. Da ihre natürliche Verbreitung laut Datenlage in Spanien liegt, ist sie in mitteleuropäischen Gärten nicht heimisch. In ihrem natürlichen Ökosystem fungieren sie als wichtige Räuber, die das Gleichgewicht der Insektenpopulationen regulieren. Du kannst solche nützlichen Jäger unterstützen, indem du Bodenstellen unversiegelt lässt und natürliche Rückzugsorte wie Steinhaufen anbietest. Die Tiere sind ausgesprochen scheu und dämmerungsaktiv (während des Übergangs vom Tag zur Nacht tätig). Bei einer Begegnung flüchten sie meist schnell in ihr nächstes Versteck.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und verfügt über kein aggressives Verteidigungsverhalten. Da sie zudem sehr scheu ist und menschliche Nähe meidet, sind keinerlei Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit ihr erforderlich.
Die Art (Cebrennus herculis) wird innerhalb der Klasse der Spinnentiere zur Familie der Riesenkrabbenspinnen (Sparassidae) gezählt. Ihre Verbreitung beschränkt sich nach vorliegenden Daten primär auf Spanien und den westlichen Mittelmeerraum. Sie führt eine terrestrische (am Boden lebende) Lebensweise in trockenen, oft sandigen Habitaten. Taxonomisch (die Einordnung in das biologische System betreffend) gehört sie zu einer Gattung, die für ihre spezialisierte Fortbewegung in offenen Landschaften bekannt ist.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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