Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurea diluta
Auch bekannt als: Centaurea diluta
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Mit ihren hellrosa Blütenkörben fällt die Blasse Flockenblume (Centaurea diluta) sofort auf. Sie ist eine krautige Pflanze, deren Besonderheit in der Fernausbreitung liegt: Ihre Samen sind mit 3,52 Milligramm federleicht und nutzen den Wind für ihre Reise durch den Garten. Da sie als kindersicher gilt, ist sie die ideale Wahl für naturnahe Gärten mit neugierigen Entdeckern. Mit ihr holst du dir eine unkomplizierte Art ins Beet, die durch ihre Selbstaussaat immer wieder neue Plätze besiedelt. Du wirst sehen, wie einfach es ist, mit dieser Flockenblume lebendige Akzente zu setzen.
Leichtgewicht mit Fernwirkung: Die Blasse Flockenblume für deinen Naturgarten.
Die ökologische Bedeutung der Blassen Flockenblume (Centaurea diluta) liegt vor allem in ihrer Strategie der Fernausbreitung. Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 3,52 Milligramm werden die Samen leicht vom Wind getragen und besiedeln so neue Flächen im Gartenbiotop. Da die Pflanze krautig wächst und nicht verholzt, bietet sie eine weiche Vegetation, die den Gartenboden beschattet. Die breitblättrigen Rosetten bilden am Boden eine schützende Schicht für wirbellose Kleintiere. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen Samenstände als wertvolle Strukturgeber und bieten potenzielles Futter für Vögel, die Sämereien bevorzugen.
Die Blasse Flockenblume (Centaurea diluta) ist als kindersicher eingestuft. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten der Gattung, und die Pflanze selbst enthält keine Stoffe, die für Menschen oder Haustiere gefährlich sind. Du kannst sie daher ohne Bedenken auch in Gärten pflanzen, in denen Kinder spielen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze die Blasse Flockenblume im Frühling von März bis Mai.
Alternativ ist eine Pflanzung im Herbst zwischen September und November möglich, solange der Boden offen ist.
Wähle einen Standort, der eine Fernausbreitung der leichten Samen durch den Wind zulässt.
Achte auf ausreichend Platz für die breitblättrige Rosette der krautigen Pflanze.
Da die Art nicht verholzt, ist kein harter Rückschnitt im Sommer nötig.
Lass die verblühten Köpfe im Herbst stehen, damit die 3,52 Milligramm leichten Samen ausreifen können.
Eine Vermehrung erfolgt meist zuverlässig durch Selbstaussaat.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie ist in unserer Region heimisch, hat ähnliche Ansprüche und ergänzt das Nahrungsangebot für Bestäuber perfekt.
Die Blasse Flockenblume (Centaurea diluta) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Mitteleuropa tritt sie meist als Neophyt (nach 1492 eingeführte Pflanze) auf Ruderalstandorten (nährstoffreiche Schutt- oder Rohbodenflächen) auf. Als krautige, nicht verholzende Pflanze bildet sie charakteristische breitblättrige Blätter aus. Ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 3,52 Milligramm sehr leicht, was eine effiziente Windausbreitung ermöglicht. Morphologisch ähnelt sie anderen Flockenblumen, unterscheidet sich aber durch die oft hellere Blütenmitte.
3 Videos zu Centaurea diluta
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →