Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurea immanuelis-loewii
Unverwechselbar ist Centaurea immanuelis-loewii durch ihre markanten, körbchenförmigen Blütenstände, die typisch für die Gattung der Flockenblumen sind. Als in Deutschland heimische Art bereichert sie deinen Naturgarten vor allem durch ihre Rolle im lokalen Ökosystem. Da sie mit 6,48 mg recht schwere Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) bildet, wandert sie nicht unkontrolliert durch den Garten, sondern besiedelt zuverlässig ihren zugewiesenen Platz. Diese Beständigkeit macht sie zu einer wertvollen Strukturpflanze für deine Beete. Wenn du eine seltene Wildpflanze suchst, die ohne viel Aufhebens wächst und unsere heimische Flora unterstützt, ist sie genau die richtige Wahl für dich.
Heimische Seltenheit mit schweren Samen für stabile Bestände im Naturgarten.
Obwohl für diese spezielle Art noch keine detaillierten Beziehungsdaten zu einzelnen Insekten vorliegen, ist sie als heimische Centaurea-Art ein fester Bestandteil der Nahrungskette. Das Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 6,48 mg deutet darauf hin, dass die Samen eine wichtige Energiequelle für am Boden lebende Tiere sind. Durch die Kurzdistanz-Ausbreitung entstehen mit der Zeit dichte Bestände, die kleinen Lebewesen Schutz bieten. Im Winter dienen die stehengelassenen Stängel als Überwinterungsquartier für verschiedene Insektenlarven. Mit der Pflanzung dieser Flockenblume leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt der regionalen botanischen Vielfalt.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte bei der Standortwahl darauf, dass sie nicht in direkter Reichweite von Kleinkindern steht, da viele Korbblütler bei Hautkontakt Reizungen hervorrufen können. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme oder bei Unklarheiten erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Pflanze Centaurea immanuelis-loewii am besten im April, sobald keine Dauerfröste mehr zu erwarten sind.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe (stehendes Wasser, das die Wurzeln faulen lässt) zu vermeiden.
Halte beim Einsetzen einen Pflanzabstand von etwa 30 cm ein, damit die breitblättrige Rosette genug Platz hat.
Gießen ist vor allem in der ersten Zeit nach der Pflanzung wichtig; etablierte Pflanzen sind recht genügsam.
Da die Samen schwer sind, fallen sie meist direkt um die Mutterpflanze – lasse die verblühten Köpfe im Herbst stehen, wenn du eine natürliche Vermehrung wünschst.
Ein Rückschnitt im Spätwinter fördert den frischen Austrieb im Frühjahr.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie hat ähnliche Standortansprüche und verstärkt den naturnahen Charakter deines Gartens.
Centaurea immanuelis-loewii gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist innerhalb dieser in Deutschland heimisch. Sie wächst als krautige Pflanze, was bedeutet, dass sie nicht verholzt und im Winter oberirdisch abstirbt, um aus der Wurzel neu auszutreiben. Typisch für diese Art sind ihre breitblättrigen Laubblätter, die sie von schmalblättrigen Verwandten unterscheiden. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist sonnige Standorte, wobei sie durch ihre schwere Samenausbreitung auf eine Ausbreitung über kurze Distanzen oder durch Tiere spezialisiert ist.
3 Videos zu Centaurea immanuelis-loewii
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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