Bild folgtKI-generierte IllustrationCentella asiatica
Auch bekannt als: Asiatischer Wassernabel, Tigergras, Gotu Kola, Indischer Wassernabel, Goto Kola
An seinen nierenförmigen, breitblättrigen Blättern lässt sich der Indische Wassernabel (Centella asiatica) sofort erkennen. Er wächst als niedrige, krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs) und bildet dichte grüne Matten, die den Boden in feuchten Gartenbereichen wunderbar abschirmen. Da er keine gebietsfremd Art ist, liegen uns zwar keine spezifischen Bestäubungsdaten für unsere Region vor, doch seine dichten Blattteppiche bieten wertvollen Lebensraum und Schutz für Bodenlebewesen in Uferzonen. Mit seinem kompakten Wuchs ist er eine ideale Ergänzung für deine Teichlandschaft oder feuchte Senken. Wenn du einen Platz mit „nassen Füßen“ in deinem Garten hast, ist er genau die richtige Wahl für dich.
Kompakter Teppichkünstler: Mit nur 11 cm Höhe ideal für feuchte Uferzonen.
In der ökologischen Gartenkultur dient der Indische Wassernabel vor allem der Strukturgebung in feuchten Nischen. Auch wenn für diese Art keine spezifischen Beziehungen zu heimischen Insekten in der Datenbank hinterlegt sind, profitiert das Mikroklima am Boden von der Blattfläche der Pflanze. Die dichten Bestände bewahren die Bodenfeuchtigkeit und bieten Versteckmöglichkeiten für Amphibien oder feuchtigkeitsliebende Insekten. Durch das leichte Gewicht der Diasporen (1,5732 mg) ist die Pflanze in der Lage, sich an geeigneten Standorten eigenständig auszubreiten. Als nicht verholzende Pflanze trägt sie zum jährlichen Nährstoffkreislauf im Uferbereich bei.
Der Indische Wassernabel ist ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte vermieden werden, dass Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze verzehren. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.11 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort, der dauerhaft feucht bis nass ist, idealerweise in der Sumpfzone deines Gartenteiches.
Da die Pflanze nur 0,11 m hoch wird, achte darauf, dass sie nicht von wüchsigeren Nachbarn verdrängt wird.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai), damit die Pflanze vor dem Winter gut anwurzeln kann.
Bereite den Boden mit etwas Kompost vor, um die Nährstoffversorgung für den krautigen Wuchs sicherzustellen.
Halte die Erde immer gleichmäßig feucht; Trockenheit verträgt dieser Wassernabel gar nicht.
Da die Pflanze nicht winterhart in allen Lagen ist, empfiehlt sich im Herbst ein leichter Schutz oder die Haltung im Kübel.
Beachte, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist und außerhalb der Reichweite von Kleinkindern stehen sollte.
Gute Partnerin: Das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – es hat die gleichen Standortansprüche und ergänzt den grünen Teppich mit seinen blauen Blüten.
Der Indische Wassernabel gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. In seiner natürlichen Umgebung besiedelt er feuchte Habitate wie Sumpfwiesen oder Uferränder. Markant sind seine breitblättrigen Blätter mit einer Fläche von 675,0 mm², die direkt aus dem kriechenden Rhizom (einem unterirdisch oder am Boden kriechenden Sprossachsensystem) entspringen. Die Pflanze bleibt mit einer Wuchshöhe von genau 0,11 m sehr niedrig. Seine Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 1,5732 mg ausgesprochen leicht, was theoretisch eine Fernausbreitung durch Wind oder Wasser ermöglicht.
3 Videos zu Indischer Wassernabel
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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