Bild folgtKI-generierte IllustrationCerastium carinthiacum
Auch bekannt als: Kärntner Hornkraut
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer das Kärntner Hornkraut (Cerastium carinthiacum) sind seine strahlend weißen Blüten mit den tief herzförmig eingeschnittenen Kronblättern und die behaarten, kleinen Blätter. Da die Art in ihrer alpinen Heimat an karge Bedingungen angepasst ist, fördert sie die Vielfalt an Standorten, die für viele herkömmliche Stauden zu trocken oder zu mager sind. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese Art noch fehlen, ist sie ein wertvoller Teil der heimischen Flora. Du wirst staunen, wie lebendig dein Steingarten mit diesem Polster wird.
Österreichischer Alpenspezialist für strahlend weiße Polster im Steingarten.
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Aktuell liegen für das Kärntner Hornkraut (Cerastium carinthiacum) keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern oder Raupen in der Fachdatenbank vor. In deinem Garten übernimmt sie jedoch die wichtige Rolle einer Pionierpflanze (Art, die karge Flächen als Erstes besiedelt) und stabilisiert lockeren Boden in Steingärten oder Trockenmauern. Die dichten Polster schaffen geschützte Mikrohabitate (Kleinstlebensräume) für Bodenorganismen, die dort Zuflucht vor Hitze finden. Indem du diese in Österreich heimische Art pflanzt, trägst du zur Erhaltung der regionalen alpinen Flora bei. Du kannst selbst zum Beobachter werden und dokumentieren, welche kleinen Wildbienen die weißen Blüten in deinem Garten besuchen.
Das Kärntner Hornkraut (Cerastium carinthiacum) wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen, auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle dokumentiert sind. Eine Verwechslung mit stark giftigen Arten im Steingarten ist aufgrund der charakteristischen Blüten- und Wuchsform nahezu ausgeschlossen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.108 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Platziere das Hornkraut an einem vollsonnigen Ort, der die Lichtverhältnisse im Hochgebirge nachahmt.
Boden: Der Untergrund sollte kalkreich, steinig und sehr durchlässig sein; Staunässe führt unweigerlich zu Fäulnis.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Die Art ist äußerst genügsam und benötigt keinen zusätzlichen Dünger.
Wasser: Gieße nur bei extremer Trockenheit, da das Hornkraut hervorragend an karge Trockenstandorte angepasst ist.
Vermehrung: Die Polster lassen sich nach der Blütezeit durch vorsichtige Teilung vergrößern oder an neue Stellen versetzen.
Rückschnitt: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; das Belassen der Pflanzenteile schützt die Basis im Winter.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist das Kalk-Blaugras (Sesleria caerulea). Beide teilen die Vorliebe für kalkreiche, sonnige Standorte und kommen gemeinsam in natürlichen Kalkmagerrasen (nährstoffarme Wiesen auf Kalkboden) vor, was ein ökologisch stimmiges Bild ergibt.
Das Kärntner Hornkraut (Cerastium carinthiacum) ist eine Pflanzenart, die primär in den österreichischen Alpen beheimatet ist. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Felsfluren und Gesteinsschutt auf kalkhaltigem Untergrund. Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet lockere Polster oder Rasen. Ein markantes Merkmal sind die gegenständigen (paarweise am Stängel gegenüberliegenden) Blätter, die durch ihre Behaarung an die intensive Sonneneinstrahlung im Hochgebirge angepasst sind. Sie gehört zur Gruppe der Gebirgspflanzen, die mit sehr wenig organischem Material im Boden auskommen.
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →