Bild folgtKI-generierte IllustrationCerastium fontanum subsp. fontanum
Auch bekannt als: Cerastium fontanum subsp. fontanum
Typisch fuer das Quellen-Hornkraut (Cerastium fontanum subsp. fontanum) sind seine kleinen, weißen Blüten mit den tief eingeschnittenen Kronblättern und die behaarten, länglichen Blätter. Als heimischer Archäophyt (eine Pflanze, die schon vor langer Zeit zu uns kam) ist es ein unkomplizierter Bestandteil unserer Wiesen. Es eignet sich hervorragend, um lückige Stellen auf frischem Boden zu schließen und die natürliche Vielfalt zu fördern. Da es keine besonderen Ansprüche stellt, ist es die ideale Wahl für dich, wenn du eine naturnahe Ecke im Garten gestalten möchtest. Mit seinem niedrigen Wuchs bleibt es dezent im Hintergrund und stützt das ökologische Gleichgewicht. Hol dir dieses Stück Wildwiese einfach direkt nach Hause.
Heimischer Wiesenheld: Robust, 20 Zentimeter klein und perfekt für frische Böden.
In deinem Garten übernimmt das Quellen-Hornkraut eine wichtige Funktion als Bodenfestiger und Pionierpflanze. Durch die Symbiose mit AM-Mykorrhiza (spezielle Bodenpilze, die den Nährstoffaustausch fördern) stärkt es die Vitalität des Bodens. Obwohl keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, bietet die Struktur der Nelkengewächse generell einen Anlaufpunkt für bodennah fliegende Insekten. Die winzigen Samen sind mit 0.1258 mg extrem leicht und werden über weite Strecken durch den Wind getragen, was die Vernetzung von Biotopen unterstützt. Da es sich um eine heimische Art handelt, ist sie perfekt in die regionalen Nahrungsketten integriert. Im Winter bleiben die trockenen Stängel oft stehen und bieten Kleinstlebewesen einen geschützten Rückzugsort.
Bitte beachte, dass das Quellen-Hornkraut laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Achte im Garten darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Es ist zwar keine hochgiftige Wirkung bekannt, aber Vorsicht im Umgang mit der Pflanze ist bei Kleinkindern und Haustieren ratsam.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.167 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
0.0409 mg/Blüte
Standort: Wähle einen Platz in der Sonne oder im Halbschatten (Ellenberg Lichtwert 7).
Boden: Ideal ist ein normaler, neutraler bis schwach saurer Gartenboden ohne Staunässe.
Feuchtigkeit: Halte den Boden gleichmäßig frisch (mäßig feucht), besonders in trockenen Phasen.
Wuchshöhe: Plane fest mit einer Höhe von 0.2 m ein, ideal für den Vordergrund oder als Rasenersatz.
Pflanzzeit: Setze die Pflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Da die Art ein Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) ist, musst du kaum düngen.
Vermehrung: Lass die verblühten Triebe für die Selbstaussaat stehen, damit der Wind die leichten Samen verteilen kann.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) — sie teilt die Vorliebe für frische Wiesenstandorte und ergänzt das Hornkraut optisch wunderbar.
Das Quellen-Hornkraut gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst vor allem frische (mäßig feuchte) Standorte wie Fettwiesen und Weiden. Die Pflanze ist nicht verholzt und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0.2 m. Mit einer Blattfläche von etwa 120.39 mm² und breitblättrigem Laub bildet sie dichte, krautige Matten. Die Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen, die ein Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0.1258 mg aufweisen, was eine weite Verbreitung durch den Wind ermöglicht.
2 Videos zu Quellen-Hornkraut
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →