Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Crabronidae
1
Pflanzen
besucht
1
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die kleine Grabwespe Cerceris rubida an ihrem gedrungenen Körperbau von etwa 7 bis 9 Millimetern und den gelb-schwarz gebänderten Hinterleibssegmenten, wobei das zweite Segment oft fast vollständig gelb leuchtet. Pro Jahr bildet diese Art eine einzige Generation aus. Die Weibchen legen ihre Eier in selbst gegrabenen Gängen im Erdboden ab, meist an sonnigen, spärlich bewachsenen Stellen. Als Proviant für die Larven werden kleine Rüsselkäfer oder Prachtkäfer gejagt, die durch einen gezielten Stich gelähmt werden. Die erwachsenen Wespen ernähren sich von Nektar, wobei sie bevorzugt heimische Doldenblütler – Pflanzen mit schirmartigen Blütenständen – wie die Wilde Möhre (Daucus carota) oder den Giersch (Aegopodium podagraria) besuchen. Nach dem Schlupf fressen die Larven den Käfervorrat auf und verpuppen sich im Boden. Die Überwinterung erfolgt als Ruhelarve in einem Kokon tief in der Erde, um vor Frost geschützt zu sein. Als Gärtner kannst du sie unterstützen, indem du offene Bodenstellen, sogenannte Sandlinsen, anlegst und auf Pestizide verzichtest.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
network_loading_state
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Tiere sind friedfertig und nutzen ihren Stachel ausschließlich zur Jagd auf Käfer; für den Menschen besteht selbst bei Nestnähe kein Risiko, sofern man sie nicht mit bloßen Händen fängt. Sie steht unter allgemeinem Naturschutz.
Cerceris rubida gehört zur Familie der Grabwespen (Crabronidae) und ist vor allem in wärmebegünstigten Lagen Mitteleuropas verbreitet. Sie zeichnet sich durch eine solitäre Lebensweise aus, was bedeutet, dass jedes Weibchen sein eigenes Nest ohne die Hilfe von Artgenossen baut. Ein typisches Merkmal der Gattung Cerceris ist die deutliche Einschnürung zwischen den Hinterleibssegmenten, die ihnen ein fast perlschnurartiges Aussehen verleiht. In Gärten besiedelt sie gern ebene Flächen mit verdichtetem Sand oder Lehm, die direkt von der Sonne beschienen werden.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →