Bild folgtKI-generierte IllustrationCercidiphyllum japonicum
Auch bekannt als: Japanischer Kuchenbaum
Du erkennst den Japanischen Kuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum) an seinen fast kreisrunden, herzförmigen Blättern, die im Herbst einen intensiven Duft nach Karamell und Lebkuchen verströmen. Dieser stattliche Baum dient in deinem Garten vor allem als markanter Strukturgeber und wertvoller Schattenspender. Da seine Samen mit 0,3749 mg extrem leicht sind, verbreiten sie sich über weite Strecken durch den Wind und tragen so zur ökologischen Vernetzung bei. Auch wenn er kein heimisches Urgestein ist, bereichert er die Vielfalt deiner Gehölzsammlung ungemein. Wenn du einen langlebigen Charakterbaum suchst, triffst du hier eine wunderbare Wahl.
Ein Riese mit Karamellduft: 26,59 Meter Eleganz für den großen Naturgarten.
Als imposantes Gehölz bietet dieser Baum mit seinem hohen Verholzungsgrad wichtigen Lebensraum in der vertikalen Ebene des Gartens. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Pflanze) sind mit nur 0,3749 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Dies fördert die natürliche Verjüngung und Ausbreitung in der Landschaft. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten für unsere Region noch nicht vollständig vorliegen, ist der Baum durch seine enorme Wuchshöhe von 26,59 m ein prägendes Element für das Mikroklima. Er filtert die Luft und sorgt durch Verdunstung für Kühlung an heißen Sommertagen.
Bitte beachte, dass der Japanische Kuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum) nach aktuellen Gartendaten als nicht kindersicher eingestuft wird. Falls du kleine Kinder hast, solltest du den Baum an einem Ort pflanzen, an dem sie nicht unbeaufsichtigt spielen, oder den Zugang entsprechend sichern. Im Zweifelsfall erhältst du Rat beim Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
26.591 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Von März bis Mai, damit der Baum vor dem ersten Sommer gut einwurzeln kann.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November, solange der Boden offen und frostfrei ist.
Standortwahl: Berücksichtige unbedingt die stattliche Endhöhe von 26,59 m und plane ausreichend Platz ein.
Wasserbedarf: Da er natürlicherweise an Gewässern vorkommt, sollte der Boden nie ganz austrocknen.
Bodenvorbereitung: Tiefgründiges Lockern hilft den Wurzeln, sich in den ersten Jahren schnell zu etablieren.
Pflege: Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Krone von Natur aus eine harmonische Form entwickelt.
Schutz: In jungen Jahren ist ein Stammschutz gegen starke Wintersonne ratsam, um Frostrisse in der Rinde zu vermeiden.
Gute Partnerin: Die heimische Bruchweide (Salix fragilis) – beide schätzen feuchte Standorte und bilden zusammen ein ökologisch wertvolles Feuchtbiotop.
Der Japanische Kuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum) ist der einzige Vertreter der Familie der Kuchenbaumgewächse (Cercidiphyllaceae) in unseren Gärten. Er ist ein verholzter, breitblättriger Baum, der in seiner ostasiatischen Heimat bevorzugt in feuchten Bergwäldern und an Bachläufen siedelt. Morphologisch auffällig sind die gegenständigen Blätter, die in ihrer Form stark an den Judasbaum erinnern. Mit einer Endhöhe von 26,59 m entwickelt er sich über Jahrzehnte zu einem imposanten Solitärgehölz, das im Gartenraum eine dominierende Stellung einnimmt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →