Bild folgtKI-generierte IllustrationCestrum parqui
Auch bekannt als: C. parqui, Palqui, Chilenischer Hammerstrauch, Cestrum parqui
Wer den Chilenischen Hammerstrauch (Cestrum parqui) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Auffällig ist sein kräftiger, buschiger Wuchs als verholzter Strauch mit markanten, breiten Blättern. Als Vertreter der Nachtschattengewächse (Solanaceae) bringt er eine interessante Struktur in Deinen Garten und dient als imposanter Blickpunkt. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, schaffst Du mit diesem 1,9 m hohen Gehölz wertvolle vertikale Strukturen für Deinen Außenbereich. Da die Pflanze nicht kindersicher ist, solltest Du den Standort mit Bedacht wählen. So gestaltest Du Deinen Garten abwechslungsreich und bietest Schutzräume für die lokale Tierwelt.
Ein markanter Nachtschatten-Strauch: 1,9 Meter Struktur für Deinen Garten.
Der ökologische Wert des Chilenischen Hammerstrauchs liegt primär in seiner Funktion als verholzter Strukturbildner. Mit einer Höhe von 1,9 m schafft er geschützte Räume und potenzielle Ruheplätze für die heimische Fauna im Garten. Seine leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) wiegen lediglich 4,2 mg, was eine effiziente Windausbreitung begünstigt. Die Blattfläche von 2857,14 mm² trägt wesentlich zum Kleinklima bei. Mangels spezifischer Bestäubungsdaten für diese Art liegt ihr Beitrag zur Biodiversität vor allem in der Bereitstellung von dauerhaftem Lebensraum und vertikaler Deckung innerhalb der Gartenbiozönose (Lebensgemeinschaft).
Der Chilenische Hammerstrauch ist nicht kindersicher und sollte daher nicht in der Nähe von Spielflächen gepflanzt werden. Als Nachtschattengewächs enthält die Pflanze Stoffe, die bei Verzehr gesundheitsgefährdend sein können. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Trage bei Schnittarbeiten zur Sicherheit Gartenhandschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Teils immergrün
Pflanzenhöhe
1.9 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort, der genügend Platz für eine Wuchshöhe von 1,9 m bietet.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Frost herrscht.
Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), um Staunässe (stehendes Wasser an den Wurzeln) zu vermeiden.
Da der Strauch verholzt, ist ein gelegentlicher Rückschnitt im zeitigen Frühjahr zur Formgebung sinnvoll.
Berücksichtige bei der Standortwahl, dass die Pflanze nicht kindersicher ist.
Der Boden sollte nährstoffreich sein, um die große Blattfläche von über 2800 mm² optimal zu versorgen.
Die leichten Samen (4,2 mg) können zur Selbstaussaat neigen.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) – als heimische Art ergänzt sie das Gehölzensemble ökologisch sinnvoll und bevorzugt ähnliche Bodenbedingungen.
Der Chilenische Hammerstrauch gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und zur Ordnung der Nachtschattenartigen. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz ist er vor allem als kultiviertes Gehölz anzutreffen. Er wächst als verholzter Strauch und erreicht eine definierte Wuchshöhe von 1,9 m. Morphologisch zeichnet er sich durch breitblättrige Blätter mit einer Fläche von 2857,14 mm² aus. Die Vermehrung erfolgt über leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von 4,2 mg, was eine theoretische Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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