Bild folgtKI-generierte IllustrationChamaesphecia aerifrons (Zeller, 1847)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Der Dost-Glasflügler ist ein Insekt aus der Ordnung der Lepidoptera, also der Schmetterlinge, das sich durch seine glasartigen, schuppenlosen Flügelbereiche auszeichnet. Diese Art gehört zur Familie der Sesiidae, den Glasflüglern, die durch ihre Mimikry, eine täuschende Ähnlichkeit mit wehrhaften Hautflüglern wie Wespen, auffallen. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ernähren sich die Larven dieser Gruppe in der Regel endophag, das heißt, sie entwickeln sich im Inneren von Pflanzenteilen. Die erwachsenen Falter sind tagaktiv und benötigen für ihre Entwicklung eine ungestörte Umgebung. In deinem Garten kannst du diese gefährdete Art unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und naturnahe Strukturen förderst. Ein Verzicht auf chemische Mittel schont nicht nur diese Insekten, sondern auch ihre natürlichen Lebensräume. Da der Dost-Glasflügler in Deutschland als stark gefährdet eingestuft ist, spielt der Erhalt von ökologischen Nischen eine entscheidende Rolle. Achte darauf, dass Bodenbereiche und Pflanzenstängel nicht unnötig gestört werden, um den Larven eine sichere Entwicklung zu ermöglichen. Eine naturnahe Gestaltung bietet die besten Voraussetzungen für das Überleben solch spezialisierter Arten.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte monatliche Aufschlüsselung des Lebenszyklus für diese spezifische Art.
Der Dost-Glasflügler ist ein harmloses Insekt, das weder sticht noch beißt. Aufgrund seines Status als stark gefährdete Art in Deutschland unterliegt er besonderem Schutz und sollte daher nicht gestört werden.
Der Dost-Glasflügler Chamaesphecia aerifrons ist ein Vertreter der Familie Sesiidae innerhalb der Ordnung Lepidoptera. In Deutschland ist diese Art als stark gefährdet gelistet und kommt in spezifischen Lebensräumen vor. Die Lebensweise der Glasflügler ist durch eine ausgeprägte Mimikry gekennzeichnet, die sie vor Fressfeinden schützt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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