Bild folgtKI-generierte IllustrationChrysanthemum zawadzkii
Auch bekannt als: Chrysanthemum zawadskii
Schon von weitem fällt die Zawadsky-Chrysantheme durch ihre strahlenden, margeritenähnlichen Blütenkörbe und das fein zerteilte Laub auf. Als eine der wenigen Arten, die erst im Oktober ihre volle Pracht entfalten, ist sie für den Naturgarten von großem Wert. Sie dient als späte Nahrungsquelle in einer Zeit, in der das Angebot an Nektar und Pollen bereits stark abnimmt. Durch ihren horstigen Wuchs (Wuchsform in dichten Büscheln) bietet sie zudem Struktur im herbstlichen Beet. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die den Sommer verabschiedet, ist sie eine wunderbare Ergänzung für deine Gartenkultur.
Goldener Oktober: Die letzte große Energietankstelle für späte Fluggäste.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Blütezeit auf den Monat Oktober begrenzt. Dies macht die Pflanze zu einem wichtigen Baustein für das ökologische Gleichgewicht im Spätherbst. Während viele andere Blüten bereits vergangen sind, bietet sie Insekten eine letzte Gelegenheit zur Nahrungsaufnahme vor der Winterruhe. Die offenen Blütenkörbe sind leicht zugänglich für verschiedene Fluginsekten mit unterschiedlichen Rüssellängen. Durch das Stehenlassen der verblühten Stände leistest du einen Beitrag zum Artenschutz, da diese als Überwinterungsquartier dienen können. Ihre späte Aktivitätsphase schließt eine kritische Versorgungslücke im Gartenjahr.
Die Zawadsky-Chrysantheme ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf bei der Standortwahl in Gärten mit kleinen Kindern und trage bei Pflegearbeiten sicherheitshalber Handschuhe. Bei Unfällen oder Fragen zur Verträglichkeit erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Okt – Okt
Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne für eine reiche Blüte.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher trocken bis frisch sein; Staunässe (stehendes Wasser) musst du vermeiden.
Setze die Pflanze vorzugsweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September), damit sie sicher einwurzelt.
Halte einen Pflanzabstand von 30 bis 40 Zentimetern ein, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
Eine Gabe von reifem Kompost im Frühjahr unterstützt den kräftigen Austrieb der Staude.
Schneide die vertrockneten Stängel erst im zeitigen Frühjahr zurück, um Insekten einen Unterschlupf zu bieten.
Die Vermehrung gelingt am besten durch Teilung des Wurzelstocks alle paar Jahre im Frühling.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie ist heimisch, bevorzugt ähnliche trockene Standorte und ergänzt die späte Blütezeit ökologisch sinnvoll.
Die Zawadsky-Chrysantheme (Chrysanthemum zawadzkii) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist ursprünglich in den kühleren Regionen Osteuropas und Asiens beheimatet und besiedelt dort vorrangig trockene, sonnige Standorte. Die Pflanze zeichnet sich durch einen horstbildenden Wuchs (in dichten Büscheln wachsend) und tief fiederspaltige (tief eingeschnittene) Blätter aus. Die Blüten bestehen aus einer gelben Mitte und strahlenförmigen Randblüten. Sie ist äußerst frosthart und an schwierige klimatische Bedingungen angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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