Bild folgtKI-generierte IllustrationCinna latifolia
Wer die Cinna latifolia (Cinna latifolia) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrer stattlichen Höhe von genau 1.37 m und den ungewöhnlich breiten Blättern ist sie eine imposante Erscheinung für schattige Gartenwinkel. Dieses heimische Süßgras ist ein wahrer Spezialist für kühle, feuchte Lagen, in denen sich andere Pflanzen oft schwertun. Da sie ursprünglich aus Bergwäldern stammt, bringt sie eine natürliche Ruhe und Struktur in deinen Garten. Zwar liegen uns keine spezifischen Daten zu Insektenbesuchen vor, doch bietet ihre dichte Blattmasse wichtigen Rückzugsraum für Kleinsäuger und Amphibien wie die Erdkröte (Bufo bufo). Hast du schon ein schattiges Plätzchen für diese nordische Schönheit reserviert?
Kühle Eleganz aus dem Wald: Mit 1.37 m Höhe der perfekte Schattenspender.
Als heimisches Gras für kühle Lagen erfüllt die Cinna latifolia eine wichtige Schutzfunktion im naturnahen Garten. Obwohl als windbestäubtes Gras kein Nektar für Bienen produziert wird, bietet die Blattstruktur Lebensraum für spezialisierte Kleinstlebewesen des Waldbodens. Die im Spätsommer reifenden, extrem leichten Samen dienen als Nahrung für verschiedene Vogelarten, die in den Wintermonaten auf samentragende Gräser angewiesen sind. Durch ihre Vorliebe für schattige Standorte fördert sie die Biodiversität in Bereichen, die sonst oft kahl bleiben. In ökologischen Trittbiotopen hilft sie dabei, die natürliche Krautschicht von Wäldern im Siedlungsraum nachzubilden. So schaffst du ein wertvolles Habitat für am Boden lebende Insekten.
Bitte beachte, dass die Cinna latifolia in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft ist. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe gelistet sind, solltest du beim Umgang vorsichtig sein, insbesondere wenn kleine Kinder im Garten spielen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unwohlsein kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.37 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen schattigen Standort (Lichtwert 4), da das Gras keine pralle Mittagssonne verträgt.
Achte auf einen frischen bis mäßig feuchten Boden (Feuchtewert 6), der nie ganz austrocknen sollte.
Als Mittelzehrer (Nährstoffwert 6) benötigt die Pflanze einen Boden mit mittlerem Nährstoffgehalt; herkömmlicher Gartenboden ist meist ausreichend.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Halte aufgrund der Wuchshöhe von 1.37 m ausreichend Platz zu kleineren Nachbarpflanzen ein.
Eine Bodenvorbereitung ist nicht speziell nötig, sofern die Erde neutral bis schwach sauer (Reaktionswert 6) ist.
Schneide das Gras erst im späten Winter zurück, um die Struktur als Winterschutz zu erhalten.
Gute Partnerin: Der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) – beide lieben kühle, schattige Waldstandorte und ergänzen sich optisch hervorragend.
Die Cinna latifolia gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in den kühleren Regionen Deutschlands und Österreichs beheimatet. Ihr natürlicher Lebensraum sind schattige, oft montane Wälder (Bergwälder), in denen sie auf neutralen bis schwach sauren Böden gedeiht. Morphologisch besticht dieses nicht verholzende Gras durch seine breiten Blätter, was ihm ein fast bambusähnliches Aussehen verleiht. Die Vermehrung erfolgt über winzige Diasporen (Ausbreitungsorgane), die mit einem Gewicht von nur 0,1296 mg so leicht sind, dass sie vom Wind über weite Strecken getragen werden können. In der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales) vertritt sie eine ökologische Nische für kühle Standorte.
3 Videos zu Cinna latifolia
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →