Bild folgtKI-generierte IllustrationCochlearia officinalis subsp. officinalis
Auch bekannt als: Cochlearia officinalis subsp. officinalis
Wer das Gebräuchliche Löffelkraut einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Seine löffelförmigen, glänzenden Grundblätter und die dichten, weißen Blütenstände sind sein Markenzeichen. In deinem Garten ist diese seltene Pflanze ein echter Schatz für den Artenschutz, da sie mit dem Status der Roten Liste 2 als stark gefährdet gilt. Als Kreuzblütler stellt sie eine wichtige Ressource für die heimische Insektenwelt dar, auch wenn konkrete Bestäuberdaten für diese spezielle Unterart lokal oft noch dokumentiert werden. Mit ihrer kompakten Form bereichert sie sonnige Standorte ungemein. Wenn du eine Schwäche für botanische Raritäten hast, ist dieses Kraut genau das Richtige für dich.
Stark gefährdete Küstenschönheit: Hol dir die Rote Liste direkt in den Garten.
Die ökologische Bedeutung dieses Krauts ergibt sich vor allem aus seiner Seltenheit; als Art der Roten Liste 2 ist jede Ansiedlung ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Da es sich um ein indigenes (einheimisches) Gewächs handelt, ist es tief in das lokale Ökosystem integriert. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten in den vorliegenden Quellen fehlen, fungieren Kreuzblütler generell als wichtige Futterpflanzen für spezialisierte Insekten. Die sehr leichten Samen mit einem Gewicht von nur 0.4463 mg ermöglichen eine Fernausbreitung durch den Wind. Durch die Mykorrhiza-Verbindung trägt die Pflanze zur Gesundheit des Boden-Mikrobioms bei. Im Winter bietet die bodennahe Rosette Schutz für bodenlebende Organismen.
Bitte beachte, dass das Gebräuchliche Löffelkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. In Haushalten mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren ist daher Vorsicht geboten, um einen versehentlichen Verzehr zu vermeiden. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.219 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), damit die Pflanze ihre typische Blattform kräftig ausbildet.
Der Boden sollte frisch, also mäßig feucht sein (Feuchtewert 6), ohne dass Wasser stagniert.
Als Mittelzehrer (Nährstoffwert 6) bevorzugt sie einen Boden mit mäßigem Nährstoffgehalt, normaler Gartenboden ist meist ideal.
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund (Reaktionswert 7), gegebenenfalls kannst du etwas Kalk einarbeiten.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Mit einer Wuchshöhe von 0.22 m passt sie gut in den Vordergrund von Beeten.
Die Vermehrung erfolgt über leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die durch den Wind verteilt werden.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) — sie teilt die Vorliebe für kalkhaltige Böden und ergänzt den Standort ökologisch perfekt.
Das Gebräuchliche Löffelkraut (Cochlearia officinalis subsp. officinalis) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) innerhalb der Ordnung der Senfartigen. Es ist in Deutschland indigen (ursprünglich heimisch) und besiedelt natürlicherweise kalkhaltige Standorte, oft in Küstennähe oder an salzhaltigen Binnendünen. Die Pflanze wächst krautig und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0.22 m. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln), die der Pflanze bei der Nährstoffaufnahme hilft.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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