Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Colletidae
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Pflanzen
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Interaktionen
dokumentiert
Diese mittelgroße Wildbiene erkennst Du an ihrem pelzigen Brustkorb und den hellen Haarbinden auf dem dunklen Hinterleib, während sie im zügigen Flug Blüten ansteuert. In Deinem Garten ist sie vor allem im April und Mai aktiv, um für ihre Nachkommen vorzusorgen. Als solitäre (einzeln lebende) Biene baut jedes Weibchen sein eigenes Nest im Erdboden, ohne einen Staat zu bilden. Den Namen Seidenbiene trägt sie, weil sie die Wände ihrer Brutröhren mit einem körpereigenen Drüsensekret auskleidet, das wie Pergament oder Seide glänzt. Bei der Nahrungssuche besucht sie gezielt Pflanzen wie das Feld-Mannstreu (Eryngium campestre) oder die Salbeiblättrige Zistrose (Cistus salvifolius). Auch am Schopflavendel (Lavandula pedunculata) oder der Doldenpflanze Elaeoselinum foetidum kannst Du sie beim Sammeln von Pollen beobachten. Damit sie sich bei Dir wohlfühlt, braucht sie offene, unbewachsene Bodenstellen in sonniger Lage, die nicht durch Mulch abgedeckt sind. Solche Stellen sind für die Ansiedlung dieser spezialisierten Bestäuber weitaus wichtiger als klassische Insektenhotels aus Holz. Ein naturnaher Garten, der auf Pestizide verzichtet, bietet ihr die nötige Sicherheit. Wenn Du diese Standorte bewahrst, förderst Du aktiv den Artenschutz direkt vor Deiner Terrassentür.
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Diese Wildbiene ist für Dich und Deine Haustiere völlig harmlos und zeigt keinerlei aggressives Verhalten. Sie besitzt zwar einen Stachel, setzt diesen aber nur bei massivster Bedrohung ein, wobei er die menschliche Haut kaum durchdringen kann.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polylektisch
Generationen/Jahr
univoltine/bivoltine
Colletes nigricans ist ein Vertreter der Seidenbienen innerhalb der Familie Colletidae und der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Die Art ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und an wärmebegünstigte Standorte gebunden. Wie alle Seidenbienen zeichnet sie sich durch die Produktion eines seidenartigen Sekrets zur Nestauskleidung aus. Von sehr ähnlichen Verwandten lässt sie sich im Feld oft nur schwer unterscheiden, was eine genaue Betrachtung der Behaarungsmuster und der Flugzeit erfordert.
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →