Bild folgtKI-generierte IllustrationCistus salviifolius
Auch bekannt als: Salbeiblättrige Zistrose
20
Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren zerknittert wirkenden, schneeweißen Blüten mit der gelben Mitte lässt sich die Salbeiblättrige Zistrose (Cistus salviifolius) sofort erkennen. Die Blätter sind graugrün, behaart und erinnern – wie der Name sagt – stark an Salbei. In naturnahen Gärten ist dieser Zwergstrauch ein wertvoller Frühblüher, der bereits im April Farbe bekennt. Wenn du einen trockenen, heißen Platz im Garten hast, ist dieser Strauch eine hervorragende Wahl für dich.
Heimischer Frühstarter: Schneeweiße Blütenpracht für Sonnenanbeter ab April.
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Nach den vorliegenden Bestäubungsdaten liegt die Hauptblütezeit bereits im April, was die Pflanze zu einer wichtigen frühen Nahrungsquelle macht. Da sie in Österreich heimisch ist, fügt sie sich perfekt in die dortige regionale Flora ein und stärkt das ökologische Gefüge. Auch wenn spezifische Beziehungsdaten zu Insekten in der Datenbank fehlen, ist die Förderung heimischer Sträucher stets ein Gewinn für die lokale Biodiversität. Die immergrünen Blätter bieten zudem ganzjährig Struktur und Schutz für Kleinstlebewesen im Garten. Durch die Wahl dieser regionaltypischen Art leistest du einen aktiven Beitrag zum Artenschutz.
Die Salbeiblättrige Zistrose wird als nicht kindersicher eingestuft. Du solltest daher darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine Verwechslung mit dem Echten Salbei (Salvia officinalis) ist aufgrund der rein weißen Blüten und des fehlenden typischen Gewürzaromas bei genauem Hinsehen gut auszuschließen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.87 m
Wähle für diesen Strauch den sonnigsten Platz in deinem Garten aus.
Ein Ellenberg-Lichtwert von 9 bedeutet: Vollsonne ist für das Gedeihen zwingend erforderlich.
Der Boden sollte mager, trocken und gut durchlässig sein, idealerweise mit hohem Kalkgehalt.
Staunässe verträgt die Pflanze überhaupt nicht, daher ist eine Dränage (Entwässerungsschicht) aus Kies oft sinnvoll.
Die beste Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, dass der Wurzelballen beim Einsetzen bündig mit der Erdoberfläche abschließt.
Ein Rückschnitt ist kaum nötig, höchstens ein leichtes Einkürzen nach der Blüte fördert einen kompakten Wuchs.
Da sie in rauen Lagen empfindlich reagiert, schützt du sie im Winter am besten mit etwas Tannenreisig.
Die Vermehrung kann durch Stecklinge erfolgen, was jedoch etwas Geduld erfordert.
Gute Partnerin: Das Gewöhnliche Sonnenröschen (Helianthemum nummularium).
Beide Arten teilen die Vorliebe für Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und blühen zeitnah beieinander.
Die Salbeiblättrige Zistrose gehört zur Ordnung der Malvenartigen (Malvales) innerhalb der Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae). In unserer Region kommt sie natürlicherweise in Österreich vor, wo sie vor allem trockene, felsige Hänge und lichte Gebüsche besiedelt. Charakteristisch ist der niedrige, breitbuschige Wuchs und die immergrüne Belaubung, die auch im Winter erhalten bleibt. Die Blüten sind einzeln stehend und trotz ihrer zarten Erscheinung sehr widerstandsfähig gegen Hitze.
14 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →