Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis pulchra subsp. pulchra
Auch bekannt als: Crepis pulchra subsp. pulchra
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den drüsigen Haaren am Stängel und den zarten, hellgelben Blütenköpfen lässt sich der Schöne Pippau (Crepis pulchra subsp. pulchra) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist dieser Korbblütler eine echte Bereicherung, da er spezialisierten Schmetterlingen als wichtige Nahrungsquelle dient. Besonders seltene Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) profitieren von seinem Angebot. Er bringt Struktur in sonnige Beete und zeigt dir, dass auch unscheinbare Wildblumen eine große ökologische Wirkung entfalten. Mit dieser Wahl förderst du aktiv den Erhalt bedrohter Falterarten direkt vor deiner Haustür.
Zierlicher Sonnenanbeter: Die wichtige Nektartankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Der Schöne Pippau ist ein wertvoller Baustein für das ökologische Gefüge deines Gartens. Nach aktuellen Bestäubungsdaten dient er als wichtige Nektarquelle für verschiedene Schmetterlingsarten, darunter der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii). Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und die Scheckenfalter-Art Melitaea ornata besuchen die Blüten regelmäßig. Durch seine leichte Samenbildung sorgt er für eine natürliche Dynamik im Garten. Die kleinen Samen sind zudem eine willkommene Ergänzung für die Nahrungssuche heimischer Singvögel im Spätsommer.
In Bezug auf die Sicherheit im Garten ist zu beachten, dass der Schöne Pippau als nicht kindersicher eingestuft wird. Er sollte daher nicht direkt in Spielbereichen von Kindern gepflanzt werden. Bei Fragen oder versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.408 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne für eine optimale Entwicklung.
Boden: Die Erde sollte eher trocken und gut durchlässig sein; Staunässe verträgt die Pflanze nicht.
Nährstoffe: Ein Boden mit mittlerem Nährstoffgehalt (Mittelzehrer) ist ideal, normales Gartenland reicht meist aus.
Kalkgehalt: Achte auf einen basischen oder kalkhaltigen Untergrund, das entspricht seinem natürlichen Lebensraum.
Pflanzzeit: Setze ihn am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Wuchshöhe: Er erreicht eine präzise Höhe von 0.41 m und lässt sich so gut im Beetvordergrund integrieren.
Pflege: Durch sein leichtes Diasporengewicht (0.38 mg) verbreiten sich die Samen über den Wind; lass die Selbstaussaat für einen natürlichen Look gerne zu.
Pflanzpartner: Eine gute Partnerin ist der Wiesensalbei (Salvia pratensis) – beide teilen die Vorliebe für sonnige, kalkreiche Standorte.
Der Schöne Pippau (Crepis pulchra subsp. pulchra) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in Deutschland heimisch und besiedelt bevorzugt xerotherme Standorte (trockene, warme Gebiete) sowie Ruderalflächen (vom Menschen beeinflusste Rohböden). Mit einer Wuchshöhe von genau 0.41 m bleibt er kompakt und unaufdringlich. Charakteristisch ist seine Pfahlwurzel und die Fähigkeit zur Arbuskulären Mykorrhiza (AM), einer Symbiose mit Bodenpilzen zur besseren Nährstoffaufnahme über das Wurzelsystem.
1 Video zu Crepis pulchra subsp. pulchra
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →