Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis tectorum subsp. nigrescens
Schon von weitem fällt Crepis tectorum subsp. nigrescens durch ihre leuchtend gelben Korbblüten auf, die wie kleine Sonnen über dem Boden schweben. Mit einer kompakten Wuchshöhe von genau 0,21 m ist diese krautige Pflanze ideal für sonnige Stellen in deinem Garten geeignet. Als heimische Art in Deutschland ist sie perfekt an unsere Umweltbedingungen angepasst und bietet eine wichtige Lebensgrundlage für die lokale Insektenwelt. Auch wenn für diese Unterart keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, wissen wir, dass Pippau-Arten generell wichtige Anlaufstellen für Wildbienen sind. Du machst mit der Pflanzung alles richtig, wenn du die regionale Vielfalt fördern möchtest. Schau doch mal im Sommer genau hin, welche kleinen Besucher sich auf den Blüten tummeln!
Kompakte Wildpflanze: Mit genau 0,21 m Höhe ideal für kleine Sonnenplätze.
Als heimisches Gewächs ist dieser Pippau ein wertvoller Baustein in der Nahrungskette deines Gartens. Die gelben Blütenköpfe produzieren Nektar und Pollen, die verschiedenen Insekten als Energiequelle dienen. Die Samen, die nur 0,41 mg wiegen, sind im Spätsommer eine willkommene Nahrung für kleine Singvögel, die auf Sämereien spezialisiert sind. Da die Pflanze krautig wächst und im Winter meist oberirdisch abstirbt, bieten die trockenen Stängel zudem Versteckmöglichkeiten für Kleinstlebewesen. Durch die Förderung dieser speziellen Unterart trägst du aktiv zum Erhalt der genetischen Vielfalt bei. In einem naturnahen Garten besetzt sie ökologische Nischen auf trockenen Bodenstellen, die für viele Prachtstauden zu karg wären.
Bitte beachte, dass Crepis tectorum subsp. nigrescens als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, beim Gärtnern Handschuhe zu tragen und darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Sollte es dennoch zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.21 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Art viel Licht für die Blütenbildung benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte durchlässig und eher nährstoffarm sein; mische bei Bedarf Sand unter, um eine gute Drainage (Wasserabfluss) zu gewährleisten.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die exakte Höhe von 0,21 m – sie passt wunderbar in den Vordergrund von Beeten.
Pflanzzeit Frühjahr: Setze die Pflanze am besten zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November ist eine Pflanzung möglich, solange der Boden offen ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; das Stehenlassen der Fruchtstände fördert die Selbstaussaat.
Vermehrung: Durch das leichte Samengewicht sorgt die Pflanze meist selbst für Nachkommen durch Windausbreitung.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie ist ebenfalls heimisch, liebt sonnige Standorte und ergänzt das Gelb des Pippaus mit ihren weißen Blütendolden.
Der Dach-Pippau (Crepis tectorum subsp. nigrescens) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in Deutschland heimisch und besiedelt natürlicherweise Pionierstandorte (unbewachsene Flächen, die zuerst besiedelt werden) wie Trockenrasen oder Mauerkronen. Morphologisch zeichnet sich diese Unterart durch ihren krautigen, nicht verholzten Wuchs und eine Blattfläche von etwa 110,62 mm² aus. Eine Besonderheit ist die Windausbreitung: Die Samen sind mit 0,41 mg extrem leicht, was ihnen ermöglicht, über weite Strecken zu neuen Standorten zu segeln. Als breitblättrige Pflanze bildet sie oft eine dichte Rosette am Boden aus.
2 Videos zu Crepis tectorum subsp. nigrescens
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →