Bild folgtKI-generierte IllustrationCycas revoluta
Auch bekannt als: Cycas revoluta
Auffällig sind die harten, dunkelgrünen Fiederblätter, die in einem dichten Schopf aus einem dicken, schuppigen Stamm entspringen. Als Japanischer Sagofarn (Cycas revoluta) bringt er eine urzeitliche Struktur in deinen Garten, auch wenn er in unseren Breiten meist im Kübel wächst. Da er eine Wuchshöhe von 2,0 m erreicht, ist er ein markanter Blickfang für sonnige Terrassen. Für unsere gebietsfremd Tierwelt, wie etwa die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta), bietet er zwar keinen direkten Nektar, dient aber als robustes Gestaltungselement. Achte darauf, ihn mit gebietsfremd Blühpflanzen zu kombinieren, damit dein Garten ein Paradies bleibt.
Urzeitliche Struktur für sonnige Plätze: Das robuste Juwel mit 2,0 m Höhe.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für den Japanischen Sagofarn in Mitteleuropa keine spezifischen Beziehungen zu heimischen Insekten vor. Die schweren Samen mit einem Diasporengewicht von etwa 7643,39 mg deuten in ihrer Heimat auf eine Verbreitung durch größere Tiere hin. Da die Pflanze bei uns keine nektarreichen Blüten entwickelt, dient sie im Naturgarten primär als strukturbildendes Element. Für den ökologischen Wert deines Gartens ist es daher wichtig, die Pflanze mit heimischen Arten zu umgeben. So profitiert zum Beispiel der Distelfalter (Vanessa cardui) von benachbarten Blühpflanzen, während der Farn für den Sichtschutz sorgt. Er bietet durch seine harten Blätter zudem geschützte Ruheplätze für kleine Gartenbewohner.
Der Japanische Sagofarn ist in allen Pflanzenteilen, besonders in den Samen, stark giftig und daher nicht kindersicher. Auch für Haustiere wie Hunde oder Katzen stellt er eine erhebliche Gefahr dar. Im Falle eines Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens 6 Stunden direktem Licht, um das gesunde Wachstum der Wedel zu fördern.
Boden: Nutze eine sehr durchlässige Erde mit Anteilen von Sand oder Kies, um Staunässe (anhaltende Nässe im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Wasserbedarf: Gieße mäßig und lass das Substrat zwischen den Gaben oberflächlich abtrocknen.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze idealerweise im Frühjahr zwischen März und Mai in einen größeren Kübel um.
Düngung: Versorge den Farn von April bis August alle vier Wochen mit einem flüssigen Volldünger.
Überwinterung: Da die Art nicht frosthart ist, muss sie im Oktober in ein helles Quartier bei etwa 10 Grad Celsius umziehen.
Pflege: Entferne vertrocknete, braune Wedel erst, wenn sie vollständig dürr sind, direkt am Stamm.
Gute Partnerin: Die Schafgarbe (Achillea millefolium) in benachbarten Beeten ergänzt den Farn durch ihre lange Blütezeit und lockt Nützlinge an.
Der Japanische Sagofarn (Cycas revoluta) gehört zur Familie der Sagopalmfarne (Cycadaceae) innerhalb der Ordnung der Palmfarne. Er ist ursprünglich in Ostasien beheimatet und besiedelt dort subtropische Küstenregionen. Morphologisch ist er eine Gymnosperme (Nacktsamer - Pflanzen, deren Samenanlagen nicht in einem Fruchtknoten eingeschlossen sind), was ihn von echten Palmen unterscheidet. Mit seiner Wuchshöhe von 2,0 m und dem langsamen Dickenwachstum des Stammes gilt er als „lebendes Fossil“. Die Pflanze bildet zapfenartige Vermehrungsorgane anstelle klassischer Blüten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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